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OpenELEC

OpenELEC (Open Embedded Linux Entertainment Center) verfolgt einen völlig anderen Ansatz als XBian und Raspbmc: Anstatt Raspbian mit einigen Tricks zu einem XBMC-System zu machen, ist OpenELEC eine komplette Neuentwicklung. Es basiert nicht auf irgendeiner Linux-Distribution, sondern wurde spezifisch dafür entwickelt, XBMC so effizient wie möglich auszuführen. OpenELEC ist keine reine Raspberry-Pi-Distribution. Vielmehr unterstützt es auch Standard-PCs, Apple-TV-Geräte der ersten Generation sowie einige weitere HTPC-Systeme.

  • Für OpenELEC-spezifische Einstellungen gibt es ein eigenes Konfigurationsprogramm. (Bild: Michael Kofler)
  • Der Startbildschirm des Plex Home Theater (Bild: Michael Kofler)
  • Raspbmc-spezifische Einstellungen werden mit Raspbmc Settings durchgeführt. (Bild: Michael Kofler)
  • Konfiguration mit den RasPlex Settings (Bild: Michael Kofler)
  • Die XBian-Konfigurationsdialoge sind direkt in das XBMC-Konfigurationsprogramm integriert. (Bild: Michael Kofler)
  • Die XBMC-Benutzeroberfläche (Bild: Michael Kofler)
Für OpenELEC-spezifische Einstellungen gibt es ein eigenes Konfigurationsprogramm. (Bild: Michael Kofler)
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Aus technischer Sicht sind die Unterschiede zu XBian und Raspbmc frappierend. OpenELEC verwendet Systemd als Init-System. Es gibt auch keine Paketverwaltung, wie sie bei fast allen anderen Linux-Systemen üblich ist. Stattdessen befindet sich die gesamte Distribution in der nur rund 100 MByte großen Datei /flash/SYSTEM. Diese Datei wird im Read-only-Modus über die Device-Datei /dev/loop0 als squashfs-Dateisystem genutzt. Alle veränderlichen Dateien befinden sich in einer zweiten Partition /storage.

Raspbmc agiert als Samba-Server und ist somit für Linux-, Windows- und OS-X-Rechner im lokalen Netzwerk sichtbar. Das vereinfacht die Übertragung von Videodateien auf die SD-Karte des Raspberry Pi erheblich.

Insgesamt ist OpenELEC die bei weitem schlankeste und schnellste XBMC-Distribution für den Raspberry Pi - und das ohne Overclocking. Dem steht der Nachteil gegenüber, dass sich in OpenELEC beziehungsweise XBMC nicht vorgesehene Einstellungen oder Erweiterungen viel schwieriger realisieren lassen als unter XBian oder Raspbmc. Eine simple Paketinstallation mit apt-get ist unmöglich.

Einigermaßen irritierend ist der Umstand, dass sich das SSH-Passwort nicht ändern lässt, weil sich /etc/passwd in einem Read-only-Dateisystem befindet. Sicherheitstechnisch ist das keine glückliche Lösung. Die OpenELEC-FAQs schlagen vor, zuerst mit ssh-copy-id einen Schlüssel zu installieren und dann die SSH-Authentifizierung per Passwort ganz zu deaktivieren. Im OpenELEC-Konfigurationsprogramm gibt es dafür eine entsprechende Option. Eine weitere Möglichkeit besteht natürlich darin, den SSH-Server ganz zu stoppen, was nach Abschluss der Konfigurationsarbeiten sicherlich die beste Lösung ist.

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Mastercontrol 28. Apr 2016

Also Plex ist interessant aber wenn ich meine Dateien schon im Lokalen Netz habe warum...

MystiqueMax 29. Jul 2014

Stimme rumblebee zu. Einfacher kann man es kaum machen. Vorrausgesetztes Grundwissen...

Anonymer Nutzer 22. Jun 2014

Wobei mein HTPC auch mit HDMI-CEC umgehen kann und der Stromverbrauch hält sich dabei...

djonzi 17. Jun 2014

Mit zerstören meinte ich das Dateisystem, sorry falsch ausgedrückt

angrydanielnerd 17. Jun 2014

Im Wohnzimmer setzte ich den auch nicht ein, da hab ich einen x86 HTPC, aber im...


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