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Raspberry Pi: Schlechtestes Quartal seit Jahren, Besserung in Sicht

Raspberry-Pi -CEO Eben Upton versichert, dass die Lieferschwierigkeiten bald überwunden sind. Dabei hilft auch Partner Sony .
/ Daniel Ziegener
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Schlechter Absatz, gute Aussichten - so sieht es CEO Eben Upton. (Bild: Harrison Broadbent)
Schlechter Absatz, gute Aussichten - so sieht es CEO Eben Upton. Bild: Harrison Broadbent / Unsplash

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 hat der Raspberry Pi seine niedrigsten Verkaufszahlen seit 2015 verzeichnet. Gerade einmal 800.000 Stück des Minicomputers hat das Unternehmen abgesetzt- so viele wie sonst in einem einzigen Monat. Diese Zahlen teilte Raspberry-Pi-CEO Eben Upton in einem Newsletter(öffnet im neuen Fenster) mit.

Als Ursache führt Upton die anhaltenden Versorgungsprobleme in der Chipindustrie an. Erholung sei allerdings in Sicht, so Upton. Raspberry Pi rechnet mit 600.000 verkauften Einheiten im Mai und 800.000 im Juni. Ab Juli sollen wieder mehr als eine Million Raspberry Pi für den Verkauf auf Lager sein. Dann sollen zunächst die verbliebenen Bestellungen abgearbeitet werden, bevor wieder Händler versorgt werden.

Zur Steigerung der Produktion soll auch die jüngste Kooperation mit Sony beigetragen haben. Der japanische Konzern ging im April 2023 eine engere Partnerschaft mit Raspberry Pi ein. "Dank der Bereitschaft von Sony, die Nicht-Silizium-Elemente unserer Stückliste auf Vorrat zu lagern" , konnten die produzierten Stückzahlen gesteigert werden, so Upton.

Das Jahr 2022 war von Lieferkettenproblemen geprägt , die die Produktion des Raspberry Pi beeinträchtigten. Dadurch ist für 2023 auch mit keinem neuen Modell zu rechnen .

"Obwohl wir über einen beträchtlichen Auftragsbestand von kommerziellen Kunden verfügen, gehen wir davon aus, dass wir den Anteil unserer Produktion, den wir im nächsten Jahr für Einzelverkäufe nutzen, schrittweise erhöhen werden, bis wir wieder die Situation vor der Pandemie erreicht haben" , sagte Upton im Dezember 2022(öffnet im neuen Fenster) . "Zu diesem Zeitpunkt werden wir etwas mehr als zwei Jahre mit niedrigen Lagerbeständen hinter uns haben: ein Maßstab für das Ausmaß der Knappheit."


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