Raspberry Pi: Raspbian beschleunigt das Pi

Die Distribution Raspbian soll das Raspberry Pi deutlich beschleunigen. Anders als mit dem bisherige Debian-Image kann mit Raspbian auch die Gleitkomma-Einheit des Minirechners genutzt werden.

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Das Raspberry Pi
Das Raspberry Pi (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Statt Debain Squeeze unterstützt die Raspberry-Pi-Foundation nun offiziell die Distribution Raspbian für ihren Minicomputer. Mit Raspbian Wheezy wird erstmals auch die Gleitkomma-Einheit des Rechners unterstützt, was zu teils deutlichen Geschwindigkeitsverbesserungen führen soll, unter anderem beim Browsen.

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Die ARM-Portierung von Debian (armel) unterstützt offiziell nur den ARMv4-Befehlssatz und bietet Gleitkomma-Operationen nur über einen Kompatibilitätsmodus. Diese Architektur nutzte das vormals offiziell angebotene Debian-Image der Raspberry-Pi-Foundation.

Die ARM-11-CPU des Raspberry Pi basiert auf ARMs v6-Architektur und bietet eine eigene Gleitkomma-Einheit - von beidem macht das neue Image nun Gebrauch. Raspbian selbst basiert auf der inoffiziellen ARM-Portierung von Debian Wheezy mit Gleitkommaunterstützung (ARMhf).

Pi einfacher bestellbar

Erst vor wenigen Tagen verkündeten die Macher des Raspberry Pi, dass täglich bis zu 4000 Stück des Rechners hergestellt werden. Deshalb können Käufer nun auch unbegrenzt viele Platinen bei den beiden offiziellen Vertriebspartnern bestellen. Vorher galt eine Grenze von einem Stück pro Käufer.

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Im Test von Golem.de stellte sich das Raspberry Pi als gut verwendbarer Heimserver heraus. Als Bastelrechner überzeugte der Minirechner ebenfalls.

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