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Raspberry Pi: Raspbian beschleunigt das Pi

Die Distribution Raspbian soll das Raspberry Pi deutlich beschleunigen. Anders als mit dem bisherige Debian-Image kann mit Raspbian auch die Gleitkomma-Einheit des Minirechners genutzt werden.
/ Sebastian Grüner
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Das Raspberry Pi (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Das Raspberry Pi Bild: Andreas Sebayang/Golem.de

Statt Debain Squeeze unterstützt die Raspberry-Pi-Foundation nun offiziell die Distribution Raspbian(öffnet im neuen Fenster) für ihren Minicomputer. Mit Raspbian Wheezy wird erstmals auch die Gleitkomma-Einheit des Rechners unterstützt, was zu teils deutlichen Geschwindigkeitsverbesserungen führen soll, unter anderem beim Browsen.

Raspberry Pi – Test
Raspberry Pi – Test (02:08)

Die ARM-Portierung von Debian(öffnet im neuen Fenster) (armel) unterstützt offiziell nur den ARMv4-Befehlssatz und bietet Gleitkomma-Operationen nur über einen Kompatibilitätsmodus. Diese Architektur nutzte das vormals offiziell angebotene Debian-Image der Raspberry-Pi-Foundation.

Die ARM-11-CPU des Raspberry Pi basiert auf ARMs v6-Architektur und bietet eine eigene Gleitkomma-Einheit – von beidem macht das neue Image nun Gebrauch. Raspbian(öffnet im neuen Fenster) selbst basiert auf der inoffiziellen ARM-Portierung von Debian Wheezy(öffnet im neuen Fenster) mit Gleitkommaunterstützung (ARMhf).

Pi einfacher bestellbar

Erst vor wenigen Tagen verkündeten die Macher des Raspberry Pi, dass täglich bis zu 4000 Stück des Rechners(öffnet im neuen Fenster) hergestellt werden. Deshalb können Käufer nun auch unbegrenzt viele Platinen bei den beiden offiziellen Vertriebspartnern bestellen. Vorher galt eine Grenze von einem Stück pro Käufer.

Im Test von Golem.de stellte sich das Raspberry Pi als gut verwendbarer Heimserver heraus. Als Bastelrechner überzeugte der Minirechner ebenfalls.


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