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Raspberry Pi: Pixel-Desktop für x86-Prozessoren bietet GPIO-Support

Die PC-Version des Pixel-Desktops für den Raspberry Pi ist dem Experimentalstadium entwachsen. Die neue Version erleichtert die Softwareverwaltung mehrerer Raspberry Pis und kann die GPIOs eines angeschlossenen Pi ansprechen.
/ Alexander Merz
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Boot-Splashscreen (Bild: Raspberry Pi Foundation)
Boot-Splashscreen Bild: Raspberry Pi Foundation

Die Raspberry Pi Foundation hat eine neue Version ihres Pixel-Desktops für x86-basierte PCs, einschließlich Macs, vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) . Sie basiert, wie mittlerweile die Raspberry-Pi-Version, auf Debian Stretch. Beide Varianten sind damit weitgehend identisch, auch die PC-Version läuft auf 64-Bit-Rechnern nur in einer 32-Bit-Variante. Zukünftig sollen die Raspberry-Pi-Version und die PC-Version von Pixel und Raspbian möglichst zur gleichen Zeit veröffentlicht werden.

Allerdings wird es auch weiterhin Unterschiede bei der vorinstallierten Software geben. Aus Lizenzgründen fehlt in der PC-Version zum Beispiel das Programm Mathematica. Das Programm PiServer hingegen ist standardmäßig in der PC-Version erhalten und soll die einfachere Administration mehrerer Raspberry Pis in einem Netzwerk erlauben. Ebenfalls enthalten ist ein Programm, um die GPIO-Pins eines per USB an den PC angeschlossenen Raspberry Pi Zeros zu steuern. Nähere Informationen dazu will die Foundation im Laufe des Dezembers 2017 bekanntgeben.

PC-Laptop-Nutzer, aber auch Nutzer des Raspberry-Pi-basierten Pi-Top profitieren von der Einbindung der Akku-Ladeanzeige auf dem überarbeiteten Pixel-Desktop. Weitere optische Änderungen am LXDE-basierten Pixel-Desktop betreffen ebenfalls sowohl Nutzer der Raspberry-Pi- wie auch der PC-Variante. Insbesondere im Dateimanager wurden Menüs und Darstellungen reduziert, per Einstell-Option kann aber der alte Stand wieder hergestellt werden.

Die neue Version kann direkt von der Raspberry-Pi-Webseite heruntergeladen(öffnet im neuen Fenster) werden.

Die Raspberry Pi Foundation hatte den Pixel-Desktop für PCs Ende 2016 vorgestellt. Die Verfügbarkeit soll Nutzern erlauben, stets mit dem gleichen System zu arbeiten, unabhängig davon, ob sie an einem Raspberry Pi oder einem normalen Desktop-PC sitzen.


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