Raspberry Pi beim Militär: Bastelrechner im Drohneneinsatz
Millionen Bastler kennen und nutzen den Raspberry Pi. In unzähligen Smart-Home-Projekten ebenso wie in Retro-Konsolen versieht der britische Kleincomputer seinen Dienst. Doch auch beim Militär findet er Verwendung: In den Konflikten im Nahen Osten und der Ukraine nutzen alle Kriegsparteien den Raspberry Pi für die Kommunikation, Bildverarbeitung, Telemetrie und auch für die KI-gestützte Zielerfassung. Damit ist der preiswerte Einplatinenrechner unerwartet zu einem unverzichtbaren Baustein moderner Kriegführung geworden.
Kaum ein anderer Einplatinenrechner bietet ein ähnlich großes Ökosystem aus Kameramodulen, Sensoren, KI-Bibliotheken und Erweiterungsplatinen bei gleichzeitig niedrigen Kosten. Genau diese Kombination macht ihn für Drohnen und andere unbemannte Systeme interessant – und erklärt, warum er inzwischen in aktuellen Konflikten auf beiden Seiten eingesetzt wird.