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Raspberry Pi beim Militär:
Bastelrechner im Drohneneinsatz

Weil zivile Einplatinenrechner billig, leistungsfähig und verfügbar sind, werden sie zu einem Standardbaustein moderner Drohnen.
/ Erik Bärwaldt
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Eine Raspberry-Pi-basierte Drohne von Skylab, einem ukrainischen zivilen Drohnenunternehmen, während eines Testflugs (Bild: Alex Chan Tsz Yuk/SOPA Images via ZUMA Press Wire)
Eine Raspberry-Pi-basierte Drohne von Skylab, einem ukrainischen zivilen Drohnenunternehmen, während eines Testflugs Bild: Alex Chan Tsz Yuk/SOPA Images via ZUMA Press Wire

Millionen Bastler kennen und nutzen den Raspberry Pi. In unzähligen Smart-Home-Projekten ebenso wie in Retro-Konsolen versieht der britische Kleincomputer seinen Dienst. Doch auch beim Militär findet er Verwendung: In den Konflikten im Nahen Osten und der Ukraine nutzen alle Kriegsparteien den Raspberry Pi für die Kommunikation, Bildverarbeitung, Telemetrie und auch für die KI-gestützte Zielerfassung. Damit ist der preiswerte Einplatinenrechner unerwartet zu einem unverzichtbaren Baustein moderner Kriegführung geworden.

Kaum ein anderer Einplatinenrechner bietet ein ähnlich großes Ökosystem aus Kameramodulen, Sensoren, KI-Bibliotheken und Erweiterungsplatinen bei gleichzeitig niedrigen Kosten. Genau diese Kombination macht ihn für Drohnen und andere unbemannte Systeme interessant – und erklärt, warum er inzwischen in aktuellen Konflikten auf beiden Seiten eingesetzt wird.

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