• IT-Karriere:
  • Services:

Raspberry-Pi-Alternative: Gooseberry Board mit Android

Inzwischen gibt es eine weitere Alternative zum Kleinstrechner Raspberry Pi: das Gooseberry Board. Mit einer ARM-Cortex-A8-CPU, 512 MByte RAM und einem WLAN-Modul ist es auch besser ausgestattet.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Gooseberry Board mit dem A10-SoC von Allwinner
Das Gooseberry Board mit dem A10-SoC von Allwinner (Bild: Gooseberry Board)

Ungeduldig über die lange Auslieferungszeit des Raspberry Pi hat Micheal Bryson ein alternatives Mainboard bei einem chinesischen Hersteller ausfindig gemacht. Bryson will die Platine unter dem Namen Gooseberry Board (Stachelbeere) in Europa vertreiben. Es hat den SoC A10 von Allwinner mit einem A8-Cortex-ARM-Prozessor und einer Mali-GPU.

Stellenmarkt
  1. Bayerische Versorgungskammer, München
  2. Deutsche Bahn AG, Frankfurt

Verglichen mit dem Raspberry Pi ist das Gooseberry Board etwas üppiger ausgestattet: Die ARM-Cortex-A8-CPU ist mit 1 GHz getaktet, lässt sich aber laut Bryson theoretisch auf 1,5 GHz übertakten. Unter Android läuft das Gooseberry Board mit 1,2 GHz noch stabil. Bei der Mali-400-GPU handelt es sich um den gleichen Grafikkern wie den in Samsungs Galaxy S3 verbauten. Das Gooseberry Board hat 4 GByte Flash-Speicher und einen Micro-SD-Kartensteckplatz. Der Arbeitsspeicher ist 512 MByte groß.

  • Das Gooseberry Board
  • Die Rückseite des Gooseberry Boards
Die Rückseite des Gooseberry Boards

Tabletplatine

Die Platine ist eigentlich zur Verwendung in Tablets gedacht. Entsprechend fehlt ein Steckplatz für einen LAN-Anschluss. Die Verbindung ins Netzwerk erfolgt stattdessen über WLAN nach 802.11 b/g/n. Ein externer Monitor lässt sich über einen Mini-HDMI-Stecker verbinden, ein analoger Anschluss wie der F-BAS-Stecker am Raspberry Pi fehlt hingegen. Das Gooseberry Board ist mit einem einzigen Micro-USB-Stecker ausgestattet. Mehrere USB-Geräte können über ein HUB angeschlossen werden, schreibt Bryson.

Gegenwärtig wird das Gooseberry mit Android 2.3 ausgeliefert. Laut Bryson soll sich auch das aktuelle Android 4.0 alias Ice Creme Sandwich mit einigen wenigen Anpassungen installieren lassen. Dank der ARM-Cortex-A8-CPU lässt sich Ubuntu nutzen, das wegen der kleineren ARM-CPU auf dem Raspberry Pi nicht installiert werden kann. Allerdings fehlt unter Ubuntu noch die Grafikbeschleunigung, denn den Treiber für die Mail-GPU gibt es noch nicht in einer lauffähigen Open-Source-Variante.

Unbekannter chinesischer Hersteller

Bryson betont, dass er die Platine weder entworfen noch erfunden habe und sie auch nicht herstellt. Er habe nur das Potenzial und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Platine erkannt und möchte sie deshalb vertreiben. Bryson will das Gooseberry Board weltweit für 40 britische Pfund verkaufen, was etwa 50 Euro entspricht. Der Onlineshop ist aber noch im Aufbau. Von welchem chinesischen Hersteller die Platine stammt, wollte Bryson auch auf Nachfrage nicht verraten.

Eine erste Charge von zehn Stück hat er bereits angefordert und an Interessenten weitergegeben. Inzwischen ist die Resonanz auf der Webseite des Projekts so groß, dass Bryson weitere Platinen bestellen will.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (Samsung Galaxy A51 128 GB für 299,00€)
  2. (aktuell u. a. WD Eements 10 TB für 179,00€, Crucial X8 1 TB externe SSD für 149,00€, Zotac...
  3. (aktuell u. a. Dell XPS 15 Gaming-Notebook für 2.249,00€, Asus TUF Gaming-Laptop für 599,00€)
  4. 59,99€ (zzgl. 5€ Versand, Release am 3. April)

AndiIsl 23. Aug 2012

Da das offizielle Forum viele Probleme hat und der Admin anderweitig beschäftgt ist, habe...

HolgerZinner 15. Jul 2012

Die zweite Charge hat jetzt 500 Stück und es sind im Moment noch welche da.

HolgerZinner 15. Jul 2012

Aber die Hälfte ist schon wieder weg...

metalheim 28. Jun 2012

Hardware rooten, was redest du denn da ? 1. Wird das Android auf diesen Boards schon...

red creep 27. Jun 2012

hab ich vor einer woche bestellt :D


Folgen Sie uns
       


Disney Plus - Test

Der Streamingdienst Disney Plus wurde am 24. März 2020 endlich auch in Deutschland gestartet. Golem.de hat die Benutzeroberfläche einem Test unterzogen und auch einen Blick auf das Film- und Serienangebot des Netflix-Mitbewerbers geworfen.

Disney Plus - Test Video aufrufen
Resident Evil 3 im Test: Geht-so-gruselige Action in Raccoon City
Resident Evil 3 im Test
Geht-so-gruselige Action in Raccoon City

Die Neuauflage des Klassikers Resident Evil 3 hat eine schicke Grafik, eine interessante Handlung - und sehr viel Action.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Das wohl peinlichste Milchgesicht der Videospielgeschichte
  2. Horror Capcom stellt neue Version von Resident Evil 3 vor

Coronakrise: IT-Freelancer müssen als Erste gehen
Coronakrise
IT-Freelancer müssen als Erste gehen

Die Pandemie schlägt bei vielen IT-Freiberuflern schneller zu als bei Festangestellten. Schon die Hälfte aller Projekte sind gecancelt. Überraschung: Bei der anderen Hälfte läuft es weiter wie bisher. Wie das?
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Corona Lidl Connect setzt Drosselung herauf
  2. Coronakrise SPD-Chefin warnt vor Panik durch ungenaues Handytracking
  3. Buglas Corona-Pandemie zeigt Notwendigkeit der Glasfaser

Star Trek - Picard: Hasenpizza mit Jean-Luc
Star Trek - Picard
Hasenpizza mit Jean-Luc

Star Trek: Picard hat im Vorfeld viele Erwartungen geweckt, die nach einem etwas holprigem Start erfüllt wurden. Die neue Serie macht Spaß.
Achtung! Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Machine Learning Fan überarbeitet Star Trek Voyager in 4K
  2. Star Trek - Der Film Immer Ärger mit Roddenberry
  3. Star Trek Voyager Starke Frauen und schwache Gegner

    •  /