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Verfügbarkeit und Fazit

Der Raspberry Pi 4 ist bei einer Vielzahl von Händlern verfügbar, beim 4-GByte-Modell ist überall mit Wartezeiten zu rechnen. Das 1-GByte-Modell kostet 36 Euro, das 2-GByte-Modell 46 Euro, das 4-GByte-Modell 56 Euro. Eine aus unserer Sicht unbedingt sinnvolle Kühllösung kostet zwischen 10 und 20 Euro. Ein Netzteil mit USB-C-Stecker kostet rund 9 Euro, HDMI-zu-Micro-HDMI-Kabel gibt es für zirka 8 Euro.

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Vorsicht beim zukünftigen Gebraucht-Pi-Kauf oder Sonderangeboten: Optisch sind die verschiedenen RAM-Varianten für Laien nicht zu unterscheiden. Ein entsprechender Aufdruck auf den Platinen fehlt, allein die Produktbezeichnung auf den RAM-Bausteinen selbst gibt Aufschluss. Aufgrund der Popularität des Raspberry Pi, der schlechten Verfügbarkeit und einer Preisdifferenz von 20 Euro halten wir betrügerische Angebote für 4-GByte-Modelle, die aber in Wirklichkeit nur 1-GByte-Modelle sind, für möglich.

Fazit

Lange Zeit galt bei Bastelrechner die Regel: Wer ordentlich Rechenleistung oder einen niedrigen Preis bezahlen will, greift zum China-Rechner. Wem es um den einfachen Einstieg und die unkomplizierte Nutzung geht, gerade als Einsteiger, ist mit dem Raspberry Pi gut beraten.

Eine solche Empfehlung wollen wir zum aktuellen Zeitpunkt für den Raspberry Pi 4 nicht aussprechen. Auf jedes verbesserte Feature folgt ein Aber. Zwar sieht der Rechner auf dem Papier gut aus. Aber ohne sinnvolle Kühlung und entsprechend teuren 4K-Monitor/TV (oder zwei) bleiben wesentliche neue Leistungsmerkmale auf der Strecke. Mit einer leistungsfähigen Kühllösung ist die Nutzung von Pi-Erweiterungen und der GPIO-Leiste nur bedingt möglich, aber die Experimentieroption geht verloren oder wird erschwert.

Wer den Pi nur als Mediencenter nutzen will, stößt aufgrund der derzeit fehlenden Hardware-Dekodierung von Videomaterial an seine Grenzen.

Gerade Letzteres verwundert uns. Nachdem die Raspberry-Pi-Foundation bereits den traditionellen Vorstellungstermin für neue Modelle im März kommentarlos hatte verstreichen lassen, gab es von außen keinen weiteren Zeitdruck. Der Hersteller hätte sich die Zeit bis zum Weihnachtsgeschäft nehmen können, nicht nur um die Videounterstützung zu verbessern, sondern auch um unter realen Alltagsbedingungen außerhalb eines klimatisierten Labors zu testen.

Zugegeben, trotz allem wir hatten unseren Spaß dabei herauszufinden, was wir mit dem 4-GByte-Modell alles machen können. Doch für rund 100 Euro (65 Euro plus Zubehör) ist die Preisgrenze für das reine Ausprobieren und Antesten für viele schon deutlich überschritten. Wir würden daher den Raspberry Pi 4 erst empfehlen, wenn er in der überarbeiteten Version zur Verfügung steht, mit der aktualisierten Firmware, funktionierender Video-Dekodierung - und vor allem einer breiten Auswahl an potenziellen Kühloptionen.

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 4K auf zwei Monitoren läuft mit Einschränkungen
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LinuxMcBook 20. Apr 2020

Lustig, genau das gleiche Netzteil nutze ich für meine Pi auch. Allerdings lief der 3...

bigm 03. Sep 2019

Hier stelle ich meine Lösung vor: https://forum.golem.de/read.php?128225,5465659,5468570

zuschauer 13. Aug 2019

Ich betreibe einige Kameras in engen Gehäusen von Kamera-Atrappen. Problem: mit dem...

zuschauer 13. Aug 2019

Und die "Helfershelfer" spielen mit - schließlich können sie ja nach einem getätigten...

RAW1 12. Aug 2019

Ach komm, das mit dem USB-C ist für mich beispielsweise vollkommen irrelevant, da das...


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