• IT-Karriere:
  • Services:

Raspberry Pi 4: Google-Techniker kritisiert USB-Typ-C-Eigenentwicklungen

Laut Benson Leung sind Eigenkreationen bei USB-Typ-C-Schaltkreisen nicht zielführend. Der Techniker kritisiert dabei die fehlerhafte Bauweise des Raspberry Pi 4, aber auch andere Geräte. Dabei seien die Schemata für den Standard offen zugänglich und sollten lediglich kopiert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Entwickler sollten USB-Typ-C nicht selbst bauen.
Entwickler sollten USB-Typ-C nicht selbst bauen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Der Google-Techniker Benson Leung kritisiert die Entscheidung von Herstellern, ihre eigenen USB-Typ-C-Schaltungen zu entwerfen. Das führe zu fehlerhaftem Verhalten des Anschlusses und damit zu unzufriedenen Nutzern. "Anstelle mit irgendeinem cleveren Schaltkreis zu kommen, sollten Hardware-Designer einfach den +Plan der USB-C-Spezifikation exakt kopieren", schreibt er auf dem Blogportal Medium. Er verweist dabei auf die Darstellung 4-9 des Standards, die er in seinem Bericht eingebunden hat.

Stellenmarkt
  1. Klinikum Hochrhein GmbH, Waldshut-Tiengen
  2. Allianz Deutschland AG, München Unterföhring

Er spricht damit direkt den Fehler an, den die Raspberry Pi Foundation beim Bau ihres Raspberry Pi 4 gemacht hat. Einige Ladegeräte funktionieren mit dem Bastelrechner nicht, da ein Widerstand für beide CC-Pins genutzt wurde. Leung lobt dabei die Open-Source-Herangehensweise des Unternehmens, da so der Fehler überhaupt erst aufgedeckt werden konnte.

Künftige Versionen des Pi 4 sollen richtig funktionieren

"Die Raspberry-Pi-Leute haben einen ziemlich verbreiteten Fehler im USB-C-Hardware-Design gemacht, auf den ich persönlich Dutzende Male in Prototypen und in käuflicher Hardware gestoßen bin", sagt Leung. Neben dem Raspberry Pi gibt es auch andere Produkte, die sich nicht wie vorgesehen verhalten. Die Spielekonsole Nintendo Switch (Test) etwa funktioniert ebenfalls nur mit bestimmten Ladegeräten.

Die Raspberry Pi Foundation hat derweil den Fehler wohl selbst eingestanden, wie das US-IT-Magazin Ars Technica berichtet. Auf eine Anfrage an das Unternehmen wurde bestätigt, dass die Entwickler sich des Fehlers annehmen wollen. In einer künftigen Version des Bastelrechners soll er behoben werden. Das ist allerdings für Besitzer des aktuellen Modells nicht unbedingt hilfreich. Dieses wird wohl zumindest noch bis in den Herbst 2019 weiterverkauft, da viele Versandhäuser zu diesem Zeitpunkt neue Chargen erwarten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 6,99€
  2. (-42%) 31,99€
  3. (-50%) 14,99€
  4. 3,43€

sadan 11. Jul 2019

Cool danke. Werd ich mir mal ansehen. Ne combination mit usb 2.0 und 3.0 gibt es ja...

nille02 11. Jul 2019

Vielleicht dies. https://www.reddit.com/r/NintendoSwitch/comments/87vmud...

brotiger 11. Jul 2019

Nein. "Open Source Hardware" bezeichnet das Stück Hardware, nicht dessen Dokumentation...

t_e_e_k 11. Jul 2019

... Hardware die Bastler. Dafür konzipiert, dafür gebaut, darum "so günstig".

bla 10. Jul 2019

Oder möglicherweise des PMICs U2: https://www.raspberrypi.org/documentation/hardware...


Folgen Sie uns
       


24-zu-10-Monitor LG 38GL950G - Test

LGs 21:9-Monitor 38GL950G überzeugt durch gute Farben und sehr gute Leistung in Spielen und beim Filmeschauen. Allerdings gibt es einige Probleme beim Übertakten des Panels.

24-zu-10-Monitor LG 38GL950G - Test Video aufrufen
    •  /