Raspberry Pi 4: Bastler baut Retro-Cyberdeck mit Kippschaltern

Für interessante Bastelprojekte scheint der Raspberry Pi 4 eine Inspiration zu sein: So hat auch der Nutzer Reviiser Lab einen eigenen tragbaren Computer mit Touchscreen, Trackpad und sogar eigenem Akkupack gebaut. Dazu braucht es einen 3D-Drucker und Kreativität.

Artikel veröffentlicht am ,
Reviiser Lab baut einen interessanten Retro-Computer.
Reviiser Lab baut einen interessanten Retro-Computer. (Bild: Youtube.com/Reviiser Lab)

Der Bastler Reviiser Lab hat sein neues Projekt, den Reviiser V.1, vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen tragbaren integrierten Computer mit Tastatur, 7-Zoll-Touchpanel und einem Trackpad an der Seite. Das System wurde rund um einen Raspberry Pi 4 gebaut und vor allem mit Teilen aus dem 3D-Drucker zusammengesetzt. Der Reviiser V.1 erinnert an das Konzept eines Cyberdecks, das eine Tastatur, ein Display und Rechenhardware in einem tragbaren Gehäuse vereint.

Stellenmarkt
  1. Manager HR IT (m/w/d)
    Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main
  2. Referent Servicemanagement (m/w/d)
    EVH GmbH, Halle (Saale)
Detailsuche

In einem Youtube-Video zeigt der Bastler seine Kreation und beschreibt dessen Herangehensweise. Er wollte möglichst wenig permanente Verbindungen durch Löten herstellen und hat deshalb viele der USB-Anschlüsse des Raspberry Pi verwendet. "Ich ändere alle 5 Sekunden meine Meinung", sagt er im Video. Deshalb soll der Computer so modular wie möglich sein. Dafür sind zudem einige Aussparungen an der Gehäuseseite vorhanden, an die künftige Projekte angedockt werden sollen.

An der Rückseite ist eine handelsübliche Powerbank mit 30.000 mAh in einem 3D-gedruckten Käfig eingeschoben. Diese ist per USB Typ-C an den Raspberry Pi angebunden und versorgt diesen mit Energie. An der oberen Seite der Halterung wurde absichtlich eine Lücke freigelassen, um die Powerbank im Betrieb aufzuladen. Die beiden Netzschalter sind permanent mit dem Mini-PC im Inneren verbunden. Es handelt sich um Kippschalter, die das Gefühl eines alten Computers mit analogen Eingabemethoden verstärken. Das Trackpad ist an der rechten Seite des Gehäuses angebracht.

Die primäre Eingabemethode ist eine herkömmliche 65-Prozent-Tastatur mit mechanischen Schaltern. Reviiser Lab hat dabei die Hauptplatine samt Switches ausgebaut und in eine 3D-gedruckte Schale eingesetzt. Diese ist mit einem Scharnier mit dem Hauptteil verbunden und kann mit zwei Schnallen eingefahren werden. Das so geklappte Gerät ist dann ein kompakter Kasten zum Mitnehmen.

Golem Akademie
  1. Einführung in die Programmierung mit Rust: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    21.–25. März 2022, Virtuell
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. November 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Projekte wie diese sind an sich nicht neu: Sie zeigen aber, was für kreative Ideen mit einfachen Mitteln bereits möglich sind. Reviiser Lab will entsprechende .stl-Dateien seines Projekts für den Eigenbau später bereitstellen. Den Prozess dokumentiert er auf seiner Webseite.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Gaius Gugelhupf 14. Jan 2020

Also mich erinnert es eher an einen Osborne 1. https://de.wikipedia.org/wiki/Osborne_1...

AtWork 14. Jan 2020

Hach, Golemforum, es ändert sich nie. Schon seit über 20 Jahren immer dasselbe. Mecker...

ffh264vdpau 14. Jan 2020

wow - auch nicht schlecht. Und ich dachte schon, dass ich mit einem 10er-Block auf dem...

Shismar 13. Jan 2020

Wie schon jemand anderes schrieb, eher eine Tastatur mit Modulslots und ein paar...

ffh264vdpau 13. Jan 2020

Erinnert mich ein wenig an Fallout



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Alder Lake
Intel will mit 241 Watt an die Spitze

Kurz vor dem Launch zeigt Intel eigene Benchmarks zu Alder Lake, außerdem gibt es Details zur Kühlung und zum Denuvo-DRM.
Ein Bericht von Marc Sauter

Alder Lake: Intel will mit 241 Watt an die Spitze
Artikel
  1. Impfnachweise: Covid-Zertifikat für Adolf Hitler aufgetaucht
    Impfnachweise
    Covid-Zertifikat für Adolf Hitler aufgetaucht

    Im Internet sind gefälschte, aber korrekt signierte QR-Codes mit Covid-Impfnachweisen aufgetaucht.

  2. Project Kuiper: Verizon will mit Amazons LEO-Satellitennetz zusammenarbeiten
    Project Kuiper
    Verizon will mit Amazons LEO-Satellitennetz zusammenarbeiten

    Noch ist kein Satellit von Project Kuiper gestartet. Doch mit Verizon hat Amazon schon einen Partner gewonnen.

  3. Pixel 6 und Android 12: Googles halbgare Android-Update-Schummelei
    Pixel 6 und Android 12
    Googles halbgare Android-Update-Schummelei

    Seit Jahren arbeitet Google daran, endlich so lange Updates zu liefern wie die Konkurrenz. Mit dem Pixel 6 und Android 12 enttäuscht der Konzern aber.
    Ein IMHO von Sebastian Grüner

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 4K-Monitore & TVs günstiger (u. a. 50" QLED 2021 749€) • Seagate Exos 18TB 319€ • Alternate-Deals (u. a. Asus B550-Plus Mainboard 118€) • Neues Xiaomi 11T 256GB 549,90€ • Ergotron LX Desk Mount Monitorhalterung 124,90€ • Speicherprodukte von Sandisk & WD [Werbung]
    •  /