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Raspberry Pi 3
Raspberry Pi 3 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Benchmark mit Hindernissen

Wir bleiben in der Welt der Zahlen und starten Sysbench, um die Leistungsfähigkeit des neuen Prozessors zu ermitteln. Dazu verwenden wir folgenden Aufruf:

sysbench --num-threads=1 --cpu-max-prime=10000 --test=cpu run
sysbench --num-threads=4 --cpu-max-prime=10000 --test=cpu run

Der erste Aufruf führt eine Rechenaufgabe nur in einem Thread durch und gibt so Auskunft über die Performance bei einem einzelnen Kern, der zweite benutzt hingegen vier Threads und sollte deshalb alle vier Kerne beschäftigen.

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Der erste Einzel-Thread-Test ergibt ein nettes Ergebnis. Doch ist der Wert nicht so gut wie erwartet. Beim Vier-Thread-Test schneidet das Raspberry Pi 3 schlechter ab als das Pi 2. Da läuft etwas schief.

Wir starten das Pi im CLI-Modus neu, doch auch das ändert nichts. Wir graben uns tief in die Linux-Eingeweide. Über

sudo cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/cpuinfo_cur_freq

lassen wir uns die aktuelle Taktrate anzeigen. Merkwürdigerweise steigt sie nur ganz sporadisch auf 1,2 GHz und bleibt trotz der Last meist bei 600 MHz. Uns fällt auf, dass auf dem Pi gelegentlich die rote LED ausgeht. Normalerweise ist das ein Indiz für eine unzureichende Spannungsversorgung, das Raspberry Pi taktet dann automatisch herunter. Doch unser Strom- und Spannungsmessgerät zeigt keinerlei Auffälligkeit.

Bleibt nur noch eine Ursache: Sollte etwa das USB-Kabel das Problem sein? Tatsächlich! Nachdem wir es gegen ein kürzeres, ein Meter langes Kabel getauscht haben, springen die Benchmark-Werte nach oben. Jetzt benötigt das Raspberry Pi 3 im Single-Thread-Test nur noch 182 Sekunden (Pi 2: 292 Sekunden), im Multi-Thread-Test 45 Sekunden (Pi 2: 75 Sekunden) zum Rechnen.

Flottes Programmieren und Schreiben

In der Praxis äußern sich diese Benchmark-Werte durch ein angenehmes Arbeiten auf dem Desktop. Weder Libreoffice noch diverse IDEs zum Programmieren zwingen uns zum Däumchendrehen. In unseren Arbeitspausen gestalten wir in Minecraft ohne Ruckler die Welt um und lernen, Pferde zu zähmen. Ruckler gibt es allerdings weiterhin bei Videos im Browser. Grenzen werden hier im Büroalltag weniger durch den Prozessor gesetzt als durch den verfügbaren RAM und die Geschwindigkeit der Micro-SD-Karte. Das galt aber durchaus schon für das Raspberry Pi 2.

 Raspberry Pi 3 im ersten Test: Kein Grund zur EileMediacenter-Fans müssen warten 

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zilti 28. Apr 2016

Weils performanter ist. So lange dauert Kompilieren übrigens nicht, und es gibt seit...

Astorek 19. Mär 2016

Es ist "möglich", aber nicht effizient. Festplatten lassen sich, wie unter Linux üblich...

zilti 14. Mär 2016

Also bitte. Vierzehn Tage.

nixidee 10. Mär 2016

Wobei ich gerade sehe, das man nun auch ohne NVIDIA Grafikkarte streamen kann. Da man...

Michael H. 09. Mär 2016

Kann ich dir in ein paar Tagen sagen wenn er da ist. Habe von Buffalo aus Japan diesen...



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