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Das Raspberry Pi 2 hat jetzt vier Kerne statt nur einen.
Das Raspberry Pi 2 hat jetzt vier Kerne statt nur einen. (Bild: Raspberry Pi Foundation)

Problemloses Multitasking

Wir werden mutiger und werfen Scratch an, die Lern-IDE, dazu starten wir ein Youtube-Video im Browser. Das HTML5-Video benötigt etwas Zeit zum Initialisieren und zum Laden, aber während das Video läuft, können wir ohne Probleme ein wenig in Scratch programmieren, nirgends ruckelt es. Die Prozessoranzeige steigt dabei nie über 20 Prozent. Danach probieren wir Bitscope DSO aus, ein digitales Oszilloskop-Programm. Dessen grafische Darstellung auf dem Pi 1 war zwar annehmbar, die Bedienung aber ein arges Geduldsspiel. Auf dem Pi 2 hingegen ist es flüssig zu bedienen.

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So werden wir schließlich übermütig - und schauen per Gnome-Player eines unserer Full-HD-Videos von einem USB-Stick. Das Video ruckelt und die Prozessorauslastung liegt zwischen 70 und 98 Prozent. Das System ist allerdings stets reaktionsfähig. Die Bedienung des Players bereitet keine Probleme.

Der Strombedarf liegt dabei zwischen 3 und 4,5 Watt. Das ist stets circa 1 Watt mehr als beim Pi 1, wo er zwischen 2 und 3,5 Watt liegt.

Mit Benchmarks vergleichen

Wir haben zwei Programme benutzt, um Leistungsdaten zu ermitteln: Unixbench für die Rechenleistung und Iperf für die Netzwerkleistung.

Unixbench ist eigentlich eine Suite mehrerer Skripte und Programme. Bereits seit 30 Jahren wird damit die Leistung von unixioden Systemen verglichen. Messwerte werden dabei anhand synthetischer Aufgabenstellungen ermittelt. Im Vordergrund stehen in erster Linie die reine Rechenleistung des Prozessors und rudimentäre Betriebssystemoperationen. Das verfügbare RAM spielt keine Rolle. Die Suite unterstützt auch die Messung der Grafikleistung - da das Pi 1 und Pi 2 aber identische Grafikkerne besitzen, haben wir darauf verzichtet. Bei sämtlichen Messwerten gilt: je höher, desto besser. Beim Vergleich der Werte ist zu beachten, dass sie vom Betriebssystem und Compiler abhängen können. Wir ermittelten die Werte unter Raspbian mit Kernel 3.18 und gcc 4.6.3.

Umfangreiche Informationen zur Suite gibt es im Unixbench-Repository, einen historischen Abriss inklusive einer Vielzahl von Vergleichswerten auf einer privaten Webseite.

Iperf dient zur Ermittlung der Bandbreite einer Netzwerkverbindung. Die Anwendung ist recht einfach: Ein Rechner dient als Server, der zu testende Rechner als Client. Zur Ermittlung werden Zufallsdaten generiert, so schnell wie möglich über die Netzwerkverbindung verschickt und dort wieder verworfen. Es ist also nicht notwendig, Musterdateien oder Ähnliches bereitzuhalten.

 Raspberry Pi 2 ausprobiert: Schnell rechnen, langsam speichernProzessor schneller, Ethernet etwas schneller 

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BeEnvy 03. Mär 2015

Hallo, toller Beitrag, schön auf den Punkt gebracht. Ich teile eine Wohnung mit meiner...

EaglePsyX 22. Feb 2015

Mal einige Messdaten im Bezug auf einem Serverbetrieb http://webdesign.online-arts.de...

Moe479 21. Feb 2015

usb2.0 hat theoretisch bis zu 480Mbit/s und der praxis sinds so ca. 250Mit/s, also ca...

jose.ramirez 16. Feb 2015

Ich habe nun endlich meinen Atom 330 basierten HTPC mit ION Chipsatz durch den Raspberry...

MasterBlupperer 08. Feb 2015

... einfach mal https://www.youtube.com/watch?v=gNVKJI263oY bzw. https://www.youtube.com...



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