Abo
  • Services:
Anzeige
Das neue Modell B+
Das neue Modell B+ (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß

Das neue Modell B+
Das neue Modell B+ (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Das Raspberry Pi B+ hat den gleichen SoC wie seine Vorgänger. Wir waren aber auf die Änderungen gespannt und haben uns die neue Version der Entwicklerplatine genauer angesehen - und wurden überrascht.

Noch sei es kein Raspberry Pi 2, schrieb die Raspberry Pi Foundation bei der Präsentation des Nachfolgers des Raspberry Pi B Mitte Juli 2014. Folgerichtig gaben die Macher der beliebten Entwicklerplatine der neuen Version den Namen B+. Dabei wurde aber mehr als nur Modellpflege betrieben. Die Neuerungen sind nicht nur für Bastler interessant, die sich über mehr GPIO-Anschlüsse freuen können.

Anzeige

Manche haben sich wohl eine kräftigere CPU gewünscht. Damit kann das Raspberry Pi B+ nicht aufwarten. Auf der kleinen Platine ist weiterhin das BCM2835-SoC von Broadcom mit einem Kern, der bis zu 700 MHz getaktet werden kann. Auch die Videocore-GPU bleibt damit die gleiche. Der Arbeitsspeicher ist mit 512 MByte genauso groß wie auf dem Modell B. Der von Microchip - vormals SMSC - hergestellte LAN-Chip 9514 ist ebenfalls identisch mit dem des Raspberry Pi B. Demnach bleibt es bei einem maximalen Datendurchsatz von 100 MBit. Soweit die Gemeinsamkeiten des Raspberry Pi B+ mit seinem Vorgänger.

  • Das Raspberry Pi B+ (l.) hat vier statt zwei USB-Anschlüsse. (Fotos: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist der Micro-SD-Kartenschacht des Raspberry Pi B+ (l.) zu sehen.
  • Die Rückseite des Raspberry Pi B+ im Vergleich...
  • ...mit der Rückseite des Raspberry Pi B
  • Das Raspberry Pi B+ von oben
  • Der Vorgänger des Raspberry Pi B+ von oben
  • Das Layout der GPIO-Scnittstelle
  • Das Bordlayout des Raspberry Pi B+
Das Raspberry Pi B+ (l.) hat vier statt zwei USB-Anschlüsse. (Fotos: Fabian Hamacher/Golem.de)

Der LAN-Chip 9514 ist gleichzeitig der USB-Hub der Entwicklerplatine. Statt wie bisher nur zwei USB-2.0-Ports hat das Raspberry Pi B+ jetzt Platz für vier USB-Geräte, die alle an der Vorderseite der Platine verbaut sind. Daneben ist der LAN-Steckplatz, der jetzt mit eigenen LEDs ausgestattet ist. Auf der Platine selbst leuchten nur noch zwei LEDs: die eine, wenn die Platine an ein Netzteil angeschlossen ist, und die zweite, wenn auf die Micro-SD-Karte zugegriffen wird. Die älteren Versionen des Raspberry Pi benötigten noch die größere SD-Karte. Der neue Kartenschacht hat einen Federmechanismus, die Karte ragt nur wenige Millimeter über die Platine hinaus. Wer bereits eine Micro-SD-Karte in einem SD-Karten-Adapter mit einer der gängigen Linux-Distributionen für das Raspberry Pi nutzt, kann sie problemlos auch mit dem Raspberry Pi B+ verwenden. Es ist keine Neuinstallation nötig.

Der auffällig gelbe FBAS-Anschluss ist verschwunden. Er wurde stattdessen mit dem Audio-Ausgang vereint. Damit er genutzt werden kann, wird ein entsprechender 4-poliger Klinkenstecker benötigt. Ein herkömmlicher Klinkenstecker für Audio funktioniert jedoch weiterhin. Daneben liegen der HDMI-Ausgang und der Micro-USB-Stecker für das Netzteil. Bisher lagen sämtliche Anschlüsse verteilt auf der Platine, jetzt sind sie auf der Vorderseite sowie auf der linken Seite der Platine vereint. Daher passt das Raspberry Pi B+ nicht mehr in das Gehäuse seiner Vorgänger, obwohl die Grundmaße der Platine mit 85,60 x 56 x 21 mm gleich geblieben sind. Auf dem Vorgänger waren noch zwei Löcher für die Fixierung mit Schrauben diagonal und etwas willkürlich in die Platine eingelassen - dort wo sie nicht störten. Auf dem Raspberry Pi B+ hingegen sind es vier Stück, die an den Rändern verteilt sind.

Mehr USB, weniger Leistungsaufnahme 

eye home zur Startseite
HansiHinterseher 01. Sep 2014

Die Treiber sind nicht das Problem und es geht auch nicht darum, das jemand deswegen den...

HansiHinterseher 01. Sep 2014

Es ist ja nicht das .net für PC, sondern die Microframework Variante. Speziell für so...

derdiedas 01. Sep 2014

https://www.golem.de/news/asterisk-elastix-macht-das-raspberry-pi-zur-telefonanlage-1212...

H4ndy 26. Aug 2014

Laut RaspberryPi Foundation sorgt ein neues Bauteil zwischen USB-Ports und Raspi dafür...

katzenpisse 19. Aug 2014

Ist zu teuer.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Evonik Resource Efficiency GmbH, Essen, Hanau
  2. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  3. SYSback AG, deutschlandweit
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 14,99€)
  3. 74,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Linux

    Bolt bringt Thunderbolt-3-Security für Linux

  2. Streit mit Bundesnetzagentur

    Telekom droht mit Ende von kostenlosem Stream On

  3. FTTH

    Bauern am Glasfaserpflug arbeiten mit Netzbetreibern

  4. BGP-Hijacking

    Traffic von Google, Facebook & Co. über Russland umgeleitet

  5. 360-Grad-Kameras im Vergleich

    Alles so schön rund hier

  6. Grundversorgung

    Telekom baut auch noch mit Kupfer aus

  7. Playerunknown's Battlegrounds

    Pubg-Schöpfer fordert besseren Schutz vor Klonen

  8. Solarstrom

    Der erste Solarzug der Welt nimmt seinen Betrieb auf

  9. Microsoft

    Kostenloses Tool hilft bei der Migration von VMs auf Azure

  10. Streaming-Streit

    Amazon will wieder Chromecast und Apple TV verkaufen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kilopower: Ein Kernreaktor für Raumsonden
Kilopower
Ein Kernreaktor für Raumsonden
  1. Raumfahrt Nasa zündet Voyager-Triebwerke nach 37 Jahren
  2. Bake in Space Bloß keine Krümel auf der ISS
  3. Raumfahrtpionier Der Mann, der lange vor SpaceX günstige Raketen entwickelte

Kingdom Come Deliverance angespielt: Und täglich grüßt das Mittelalter
Kingdom Come Deliverance angespielt
Und täglich grüßt das Mittelalter

E-Golf auf Tour: Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
E-Golf auf Tour
Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
  1. Sattelschlepper Thor ET-One soll Teslas Elektro-Lkw Konkurrenz machen
  2. Einkaufen und Laden Kostenlose Elektroauto-Ladesäulen mit 50 kW bei Kaufland
  3. Uniti One Schwedisches Unternehmen Uniti stellt erstes Elektroauto vor

  1. Re: Mal wieder typisch oberflächlich Anti-Telekom

    Bonarewitz | 14:54

  2. Re: Bisher 700000 Menschen sagen "danke Staat".

    floewe | 14:54

  3. Re: Aha!

    Trollversteher | 14:54

  4. Re: Einfach nur schlimm!

    tingelchen | 14:53

  5. Re: Es gab doch schon vorher Spiele mit dem...

    BenniD | 14:53


  1. 15:04

  2. 14:22

  3. 13:00

  4. 12:41

  5. 12:04

  6. 11:44

  7. 11:30

  8. 10:48


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel