Rare Replay im Test: Banjo, Conker und mehr im Paket

Mit Rare Replay hat Microsoft eine Zusammenstellung von 30 Titeln aus dem Archiv des einst kultigen Entwicklerstudios Rare veröffentlicht. Darunter sind einige Hits, die auch heute noch viel Spaß machen.

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Rare Replay
Rare Replay (Bild: Microsoft)

Die Geschichte des britischen Entwicklerstudios Rare ist ziemlich wechselhaft. Seine Hochphase erlebte es in der Zeit, in der es sich auf Nintendo konzentrierte. Seit dem Verkauf an Microsoft im Jahr 2002 hat die Hitdichte spürbar abgenommen. Die nun veröffentlichte Sammlung Rare Replay hat dennoch nicht nur für Nostalgiker ihren Reiz - was an der immer noch hohen Qualität vieler Titel liegt, aber auch an der technisch guten Portierung.

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Das Intro von Rare Replay führt den Spieler zunächst in ein virtuelles Theater, in dem die einzelnen Titel ausgewählt werden können. Die Spiele werden meist in einem etwas kleineren Rahmen vor einem Hintergrundbild emuliert, nutzen wegen der 4:3-Darstellung also nicht den vollen Bildschirm.

Die Anpassung ist gut gelungen. Fast alle Titel laufen flüssig, die Bedienung wurde nahezu perfekt an den Controller der Xbox One angepasst. Das Gameplay ist fast immer unverändert, allerdings gibt es hin und wieder kleinere Extras oder zuschaltbare Cheats wie mehr Leben und das allzeit mögliche Abspeichern des Spielstandes.

Spielerische Highlights sind vor allem die Jump-'n'-Run-Titel, allen voran das grandiose Banjo-Kazooie. Auch das für damalige Rare-Verhältnisse ungewohnt böse und zynische Conker's Bad Fur Day ist weiterhin beste Unterhaltung. Andere Titel aus der N64-Ära wie das kurzweilige Actionspiel Blast Corps und Perfect Dark funktionieren ebenfalls bestens.

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Aus der jüngeren Microsoft-Vergangenheit überzeugen Kameo oder Viva Pinata. Die älteren Titel aus den Achtzigern und frühen Neunzigern hingegen haben eher nostalgischen Wert: RC Pro AM, Battletoads oder Sabre Wulf sind im Grunde nur für jene unterhaltsam, die die Originale bereits gespielt haben.

Wer das Portfolio von Rare gut kennt, wird allerdings einige Titel vermissen: natürlich die zahlreichen Klassiker mit offizieller Nintendo-Lizenz wie Diddy Kong Racing oder Donkey Kong 64. Aber auch der seinerzeit äußerst populäre 007-Shooter Golden Eye hat nicht den Weg in die Sammlung gefunden.

Rare Replay ist jetzt für die Xbox One verfügbar und kostet rund 30 Euro. Wer den Titel auf der Festplatte installieren will, braucht viel Platz - die gesamte Sammlung verschlingt etwa 50 GByte. Die USK hat eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.

Fazit

Nicht alle 30 Spiele in Rare Replay sind großartig, der eine oder andere Titel fehlt und manchmal wäre ein bisschen mehr technischer Feinschliff möglich gewesen. Trotzdem liefert Rare Replay für 30 Euro einen unterhaltsamen Exkurs in die Videospielgeschichte mit vielen unterschiedlichen Genres und einigen Titeln, die auch heute noch für unzählige Stunden Spielspaß gut sind. Ein Paket also, das nicht nur für Videospiel-Veteranen lohnenswert ist.

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Andre S 02. Sep 2015

Wegen Conkers bad fur day? XD

derKlaus 01. Sep 2015

Ist der Zeit geschuldet. Viele Entwickler hatten sich auf eine oder zwei Architekturen...

derKlaus 31. Aug 2015

Hehe, habe vor kurzem mal wieder aufm NES gespielt. Das ist wie Battletoads einer der...

booyakasha 31. Aug 2015

Nicht nur Mighty Poo. Vergleicht nur mal die Introsequenz auf dem Tron miteinander. Nur...

Gwels 30. Aug 2015

Hatte das Spiel damals auch im Original auf dem N64 aber hatte es nicht zu Ende gespielt...



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