Raptor: Velociraptor-Roboter läuft schnell und stabil

Raptor ist ein Laufroboter, der nach dem Vorbild eines Velociraptors konstruiert ist. Er läuft sicher und sehr schnell. Der Sauroboter ist sogar schneller als der Gepardenroboter, der bislang als schnellster Laufroboter galt.

Artikel veröffentlicht am ,
Laufroboter Raptor: nur ein Motor pro Bein
Laufroboter Raptor: nur ein Motor pro Bein (Bild: Kaist/Screenshot: Golem.de)

Dinosaurier schlägt Raubkatze: Robotiker des Korea Advanced Institute of Science and Technology (Kaist) haben einen Roboter nach dem Vorbild eines Velociraptors gebaut. Er gehört zu den schnellsten Laufrobotern der Welt.

Stellenmarkt
  1. Software Entwickler (w/m/d)
    softEnergy GmbH, Rostock
  2. SAP FI/CO Inhouse Consultant (m/w/d) im Bereich International Systems and Solution Group (ISG)
    GLOBUS SB-Warenhaus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel
Detailsuche

Raptor ist einen knappen halben Meter groß und wiegt 3 Kilogramm. Er geht auf zwei Beinen, die jeweils von nur einem Motor angetrieben werden. Seine Füße bestehen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff und gleichen Prothesen, wie sie der südafrikanische Sprinter Oskar Pistorius trägt.

Sehne als Energiespeicher

Ähnlich wie das Bionic Kangaroo hat auch der Raptor eine künstliche Sehne. Die wird beim Auftreten gespannt und speichert Energie für den nächsten Schritt zwischen. Das schwäbische Unternehmen Festo hatte den Känguru-Roboter dieses Jahr auf der Hannover Messe vorgestellt.

Der Roboter balanciert sich wie sein Vorbild mit einem Schwanz aus, der aus einem rotierenden Stab besteht. Er stabilisiert den Roboter so sehr, dass dieser über 10 Zentimeter hohe Hindernisse nicht stolpert, die ihm die Forscher in den Weg legen.

  • Der Raptor ist einfach konstruiert. Jedes Bein wird nur von einem Motor angetrieben. Eine Sehne speichert Energie zwischen. (Bild: Kaist/Screenshot: Golem.de)
  • Der Roboter schaffte auf dem Laufband eine Geschwindigkeit von 48 km/h. (Bild: Kaist/Screenshot: Golem.de)
  • Sein rotierender Schwanz stabilisiert den Roboter so, dass er nicht über Hindernisse stolpert. (Bild: Kaist/Screenshot: Golem.de)
Der Raptor ist einfach konstruiert. Jedes Bein wird nur von einem Motor angetrieben. Eine Sehne speichert Energie zwischen. (Bild: Kaist/Screenshot: Golem.de)

Raptor ist sehr einfach, aber dafür effektiv konstruiert: Die Kaist-Robotiker haben ihn auf einem Laufband rennen lassen. Dabei habe er Geschwindigkeit von 48 Kilometern pro Stunde (km/h) erreicht, sagte einer der Entwickler dem US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum. Jenseits von 46 km/h sei der Roboter aber nicht mehr stabil gewesen.

Raptor und Cheetah

Damit läuft der Raptor schneller als Cheetah, der einem Geparden nachempfundene Roboter des US-Unternehmens Boston Dynamics. Der schaffte 2012 eine Geschwindigkeit von knapp 47 km/h. Sicher sei er bis etwa 45 km/h gelaufen. Er galt damit als schnellster Laufroboter.

Beide Roboter erreichten ihre Höchstgeschwindigkeit nicht auf freier Fläche, sondern liefen auf einem Laufband und waren dabei an einem Balken aufgehängt, der sie im Falle eines Sturzes gehalten hätte - anders als der Cheetah-Nachfolger Wildcat. Der Vergleich zwischen den beiden Robotern hinkt allerdings etwas: Der Cheetah ist deutlich größer und schwerer als der Raptor.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Luca-App
Wo ist das BSI, wenn man es mal braucht?

Während das BSI die Corona-Warn-App intensiv prüft, müssen das bei der Luca-App freiwillige Sicherheitsexperten übernehmen. Warum ist das so?
Eine Analyse von Friedhelm Greis und Moritz Tremmel

Luca-App: Wo ist das BSI, wenn man es mal braucht?
Artikel
  1. Prophete E-Bike Cargo: Aldi bringt elektrisches Lastenfahrrad mit Anschiebehilfe
    Prophete E-Bike Cargo
    Aldi bringt elektrisches Lastenfahrrad mit Anschiebehilfe

    Aldi hat das Prophete Cargo E-Bike ein Lastenfahrrad im Angebot. Damit können Kinder, Tiere und Einkäufe umweltfreundlich transportiert werden.

  2. Windows installieren: Windows 11 Home erzwingt eine Internetverbindung
    Windows installieren
    Windows 11 Home erzwingt eine Internetverbindung

    Wenn Windows-11-Home-Geräte bei der Installation offline sind, geht es nicht weiter. Ein Abschluss ist nur mit Internetverbindung möglich.

  3. Der Nachfolger von Windows 10: Windows 11 ist da
    Der Nachfolger von Windows 10
    Windows 11 ist da

    Nun ist es offiziell: Microsoft hat Windows 11 angekündigt. Vieles war bereits vorher bekannt, einiges Neues gibt es aber trotzdem.

VELOCIRAPTOR 14. Aug 2015

Hallo zusammen ich bin VELOCIRAPTOR ich beschäftige mich sehr mit diesen Tieren und bin...

DER GORF 02. Jun 2014

Naja, wenns blöd läuft macht er das ja auch. ^_^ Vllt. finde ich heute Abend ja den...

George99 02. Jun 2014

http://www.foddy.net/Athletics.html Mehr als 1 m vorwärts schaffe ich da einfach nicht :D

zonk 02. Jun 2014

sonst muss man sich fuer was, as man gut lesen koennte ein Video anschauen. Und hier gibt...

Anonymer Nutzer 01. Jun 2014

Heute früh mit Martin Sonneborn geduscht? :D


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Alternate: Ryzen 7 5800 X 359€, Ryzen 5 5600 X 249€ • Gigabyte Z490M 119,90€ • Mega-Wiedereröffnung bei MediaMarkt - bis zu 30 Prozent Rabatt • Samsung SSD 980 Pro PCIe 4.0 1TB 166,59€ • Gigabyte M27Q 27" WQHD 170Hz 338,39€ • Logitech Lenkrad-Sets zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /