Raptor Canyon: Intels nächster NUC Extreme kommt auf 12 Liter

Mal eben drei Viertel mehr Volumen: Der Raptor-Canyon-NUC ist für Raptor-Lake-CPUs und besonders leistungsstarke Grafikkarten ausgelegt.

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Der noch aktuelle NUC12 Extreme alias Dragon Canyon
Der noch aktuelle NUC12 Extreme alias Dragon Canyon (Bild: Intel)

Eine über Reddit verteilte und authentisch wirkende Präsentationsfolie von Intel gibt einen Ausblick auf die NUC-Roadmap des Herstellers: Auf den aktuellen NUC 12 Extreme alias Dragon Canyon soll mit dem Raptor Canyon im vierten Quartal 2022 eine neue Version folgen.

Allzu viele technische Details gibt die Slide nicht her, aber: Das Volumen des Gaming-Rechners fällt mit 13,9 Litern statt 8 Litern drastisch höher aus - der Zuwachs liegt bei satten 74 Prozent. Ganz überraschend ist das nicht, denn das Kühlsystem des Dragon Canyon muss kurzfristig bis zu 180 Watt alleine von der CPU abführen, bevor diese auf dauerhaft 65 Watt gedrosselt wird.

Die im NUC 12 Extreme verwendeten Prozessoren reichen bis zum Core i9-12900, einem Alder-Lake-Chip mit 8+8 Kernen. In kommenden Raptor Canyon dürfte Intel auf Raptor wechseln, dort gibt es mehr und leistungsfähigere Cores - geplant sind 8+16. Statt den regulären SKUs nennt die Roadmap explizit die K-Modelle, welche statt 65 Watt derzeit für eine Maximum Turbo Power (MTP) von 241 Watt ausgelegt sind.

Für Next-Gen-Pixelbeschleuniger ausgelegt

Um die abführen zu können, ergibt ein größeres Gehäuse mit einer besseren Kühlung viel Sinn. Hinzu kommt, dass für Herbst 2022 neue Grafikkarten von AMD und Nvidia erwartet werden, die eine Board-Power von bis zu 450 Watt aufweisen. Der Dragon Canyon hingegen nutzt ein 650-Watt-Netzteil und ist auf Pixelbeschleuniger mit bis zu 350 Watt, etwa die Geforce RTX 3080 Ti, beschränkt.

  • NUC-Roadmap mit Raptor Canyon (Bild: Intel via Reddit)
NUC-Roadmap mit Raptor Canyon (Bild: Intel via Reddit)

Für das dritte Quartal 2022 führt die Intel-Präsentationsfolie noch den NUC 12 Enthusiast alias Serpent Canyon, welcher mit einem Alder Lake H und bis zu einer Arc A770M ausgestattet ist. Darunter ist der NUC 12 Pro als klassischer Mini-PC angesiedelt, dieser basiert auf einem Alder Lake P ohne dedizierte Grafik.

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