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Rapidus: Japan investiert weitere 4 Milliarden Euro in 2-nm-Fertigung

Neben direkten Subventionen für den Halbleiterhersteller gibt es auch Geld für Japans ersten 1,4-nm-Chip.
/ Johannes Hiltscher
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Gerenderte Ansicht der beiden aktuell geplanten Rapidus-Fertigungslinien. (Bild: Rapidus)
Gerenderte Ansicht der beiden aktuell geplanten Rapidus-Fertigungslinien. Bild: Rapidus

Der japanische Staat ist, neben einer Reihe an Firmen, der wichtigste Geldgeber für den Halbleiterhersteller Rapidus. Der baut aktuell mithilfe von IBM in Chitose auf der Insel Hokkaido eine 2-nm-Fertigung auf. Dafür bewilligte das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie für das Haushaltsjahr 2026 weitere 631,5 Milliarden Yen (rund 3,4 Milliarden Euro), wie die Wirtschaftszeitung Nikkei Asia berichtet(öffnet im neuen Fenster). Mit dem Geld soll die Verbesserung der Ausbeute an funktionsfähigen Chips (Yield) finanziert werden.

Allein an Rapidus zahlte die japanische Regierung mittlerweile 2,35 Billionen Yen (rund 13,7 Milliarden Euro) an Subventionen. Das Unternehmen macht derweil weitere Schritte auf dem Weg zur Serienfertigung, die 2027 starten soll: Das Analysezentrum, das die elektrische Charakterisierung von Chips vornehmen kann und über chemische und physikalische Analyseverfahren eng mit der Entwicklung verzahnt ist, wurde offiziell eröffnet(öffnet im neuen Fenster).

Auch beim Advanced Packaging, das Rapidus ebenfalls selbst anbieten will, gibt es Fortschritte: Der Bereich Rapidus Chiplet Solutions (RCS) nahm mittlerweile den Betrieb voll auf.

Weiteres Geld für Rapidus-Kunden

Neben den neuen Fördermitteln für Rapidus ist auch die öffentliche Förderung des ersten geplanten 1,4-nm-Chips gesichert, wie die Zeitung Yomiuri Shimbun berichtet(öffnet im neuen Fenster): Fujitsu hatte für die Entwicklung eines KI-Beschleunigers rund 313 Millionen Euro an Subventionen beantragt. Gefertigt werden soll der Chip mit Rapidus' nächster Prozessgeneration.

Auch IBM Japan erhält 17,5 Milliarden Yen (rund 95 Millionen Euro), ebenfalls für die Entwicklung eines KI-Beschleunigers. Diese Subventionen wurden von der New Energy and Industrial Technology Development Organization (Nedo) vergeben, die neben Forschung und Entwicklung für die Förderung von Industrieprojekten zuständig ist.


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