Rapidshare: Gericht macht One-Click-Hoster haftbar, aber ...

Rapidshare ist laut einem Urteil als Sharehoster für Urheberrechtsverstöße auf seiner Plattform haftbar. Aber nicht das Hochladen von urheberrechtlich geschützten Werken ist rechtswidrig.

Artikel veröffentlicht am ,
Rapidshare ist für Urheberrechtsverletzungen auf seiner Plattform haftbar, urteilte das Oberlandesgericht in Hamburg.
Rapidshare ist für Urheberrechtsverletzungen auf seiner Plattform haftbar, urteilte das Oberlandesgericht in Hamburg. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Rapidshare bleibt es untersagt, Musik aus dem Repertoire der Gema zur Verfügung zu stellen. Das hat das Hanseatische Oberlandesgericht geurteilt (Az. 5 U 87/09) und damit eine Entscheidung des Landgerichts Hamburg vom 12. Juni 2009 zu dem One-Click-Hoster bestätigt. Rapidshare ist demnach für Urheberrechtsverstöße auf seiner Plattform als Störer haftbar.

Stellenmarkt
  1. Wirtschaftsinformatiker/IT-M- anager / Informatiker als Bereichsleitung IT Support (w/m/d)
    Barmherzige Brüder Trier gGmbH, Koblenz, Paderborn, Trier, Bad Mergentheim, Mannheim
  2. Cyber Security Consultant (m/w/d)
    TTS Trusted Technologies and Solutions GmbH, Essen
Detailsuche

Doch nicht das Ermöglichen des Hochladens von urheberrechtlich geschützten Werken sei rechtswidrig, sondern das "Öffentlich-zugänglich-machen" der Rapidshare-Links. "Rechtsverletzende Downloadlinks" müssten von Rapidshare gelöscht und in Linkressourcen im Internet müsse das Unternehmen gezielt nach weiteren Links suchen. Gegen das Urteil ist Revision zum Bundesgerichtshof zugelassen.

Die Verwertungsgesellschaft Gema sprach von einem wegweisenden Urteil. "Das Urteil bestätigt, dass Rapidshare wirksame Maßnahmen gegen die Nutzung illegaler Inhalte ergreifen muss. Die von Rapidshare bislang getroffenen Maßnahmen wurden für nicht ausreichend gehalten. Insbesondere reicht es nicht aus, Inhalte lediglich nach Hinweis der Rechteinhaber zu löschen." Rapidshare sei mit über 160 Millionen gespeicherten Dateien, 500.000 neuen Uploads pro Tag und mehr als 42 Millionen Besuchern täglich einer der weltweit größten Sharehoster, rechnete die Gema vor.

Laut Rapidshare sei das Urteil kein Grund für Jubelmeldungen der Gema. Denn das Gericht sei von seiner bisherigen Haltung abgewichen, wonach das Geschäftsmodell von Rapidshare nicht von der Rechtsordnung gebilligt sei. Auch habe das Gericht erstmals anerkannt, dass Dateien erst dann öffentlich zugänglich werden, wenn die Links durch den Benutzer im Internet veröffentlicht würden. Die Verpflichtung von Rapidshare liege nur darin, "Piraterie dort zu bekämpfen, wo illegale Dateien tatsächlich verbreitet werden, nämlich auf den einschlägigen Linkseiten. Genau das tut Rapidshare bereits seit Jahren", so der Schweizer Betreiber.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


neocron 20. Mär 2012

Richtig, gelegentlich geht soetwas schief, nur wo da bereits existenzen zerstoert...

hosh 19. Mär 2012

Is great, I hope it lasts much March Madness Brackets

hosh 19. Mär 2012

Is great, I hope it lasts much March Madness Brackets

Local_Horst 19. Mär 2012

In dem Post, zu dem ich Stellung nahm, ging es darum, wie Warez-Sites illegale Links...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Apollon-Plattform
DE-CIX wagt umfassendstes Netzwerkupgrade seiner Geschichte

Das Upgrade zum Ausfiltern von Netzwerkrauschen erfolgte innerhalb nächtlicher Wartungsfenster bei laufendem Betrieb.

Apollon-Plattform: DE-CIX wagt umfassendstes Netzwerkupgrade seiner Geschichte
Artikel
  1. Kia Flex: Kia startet Neuwagen-Abo
    Kia Flex
    Kia startet Neuwagen-Abo

    Unter dem Namen Kia Flex hat Kia ein neues Vertriebskonzept vorgestellt. Kunden kaufen die Autos nicht, sondern abonnieren sie.

  2. Autonomes Fahren: VW-Chef Blume streicht offenbar Audi-Projekt Artemis
    Autonomes Fahren
    VW-Chef Blume streicht offenbar Audi-Projekt Artemis

    Nicht nur das VW-Projekt Trinity, auch das geplante Audi-Vorzeigemodell Artemis fällt den Softwareproblemen des VW-Konzerns zum Opfer.

  3. Kids für Alexa im Test: Alexa, wer hat den Kindermodus verbockt?
    Kids für Alexa im Test
    Alexa, wer hat den Kindermodus verbockt?

    Amazon bietet neuerdings einen speziellen Kindermodus für Alexa an. Das soll Eltern in Sicherheit wiegen, die sollten sich aber besser nicht darauf verlassen.
    Ein Test von Ingo Pakalski

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Amazon Last Minute Angebote: Games & Zubehör, AVM-Router • Saturn-Weihnachts-Hits: Rabatt-Angebote aus allen Kategorien • Laptops bis zu 41% günstiger bei Saturn • PS5 Disc Edition inkl. GoW Ragnarök wieder vorbestellbar bei Amazon 619€ • ViewSonic 32" WQHD/144 Hz 229,90€ [Werbung]
    •  /