Rapid Prototyping: Makerbot präsentiert neuen 3D-Drucker im eigenen Geschäft

Makerbot(öffnet im neuen Fenster) , das Unternehmen des Rapid-Prototyping-Aktivisten Bre Pettis , hat einen neuen 3D-Drucker auf den Markt gebracht. Wer sich das Gerät nicht selbst kaufen will, kann sich auch Gegenstände in der ersten Filiale des Unternehmens in New York ausdrucken lassen.

Replicator 2(öffnet im neuen Fenster) heißt der neue Drucker. Er unterscheidet sich unter anderem durch eine bessere Auflösung und die Größe der Objekte von seinem Vorgänger, dem Replicator. Den hatte Makerbot erst Anfang des Jahres auf der CES vorgestellt .
Neues Material
Der Replicator 2 baut Gegenstände aus einem Kunststofffaden auf. Der Faden besteht aus Polylactid(öffnet im neuen Fenster) (PLA). Der Vorteil gegenüber Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat(öffnet im neuen Fenster) (ABS), das der Vorgänger verarbeitet, sei ein geringerer Energieaufwand: Bei der Verarbeitung von PLA werde gut ein Drittel weniger Leistung aufgenommen, erklärt Makerbot.

Der neue Drucker hat eine größere Arbeitsfläche und kann entsprechend auch größere Objekte herstellen. Diese können bis zu 28,4 Zentimeter lang, 15,5 Zentimeter breit und 15,2 Zentimeter hoch sein. Das entspricht einem Volumen von 6.717 Kubikzentimetern. Der Vorgänger druckt Gegenstände bis zu einem Volumen von 4.905 Kubikzentimetern. Außerdem ist die Auflösung höher: Eine Lage des Replicator 2 ist 100 Mikrometer dick. Zum Vergleich: Der Vorgänger baut Lagen von 250 Mikrometern auf.
Schick in Schwarz
Verändert hat sich auch das Aussehen: Der neue Replicator hat ein schickes schwarzes Gehäuse - das des ersten Replicators war beige. 2.200 US-Dollar kostet der 3D-Drucker. Er kann bestellt werden(öffnet im neuen Fenster) , die Auslieferung erfolgt laut Makerbot in vier bis sechs Wochen.





Wie den ersten wird es auch den neuen Replicator in einer Ausführung mit einem Doppelextruder geben, der es ermöglicht, zweifarbige Gegenstände aufzubauen. Der Replicator 2X(öffnet im neuen Fenster) soll im Januar 2013 für 2.800 US-Dollar auf den Markt kommen.
Makerbot-Geschäft
Die Kunden können die Geräte bestellen. Sie können sie aber auch direkt im Geschäft kaufen, das Makerbot in Manhattan eröffnet(öffnet im neuen Fenster) hat. Dort können sie sich die Geräte vorführen lassen, Zubehör oder Gegenstände kaufen, die mit 3D-Druckern hergestellt wurden. Es sei das erste 3D-Druckgeschäft in den USA, wahrscheinlich aber sogar in der ganzen Welt, sagte Makerbot-Sprecherin Jenny Lawton dem US-Wissenschaftsmagazin Popular Science(öffnet im neuen Fenster) .



