Abo
  • IT-Karriere:

Rapid Prototyping: Filabot recycelt Plastik für den 3D-Druck

Recycling auf Rapid-Prototyping-Art: Der Filabot schreddert Plastik und macht daraus Fäden für 3D-Drucker.

Artikel veröffentlicht am ,
Filabot: Spülschüsseln zu 3D-Druck-Tinte
Filabot: Spülschüsseln zu 3D-Druck-Tinte (Bild: Filabot/Screenshot: Golem.de)

Filabot ist ein 3D-Drucker. Allerdings baut er keine Objekte auf, sondern beliefert andere 3D-Drucker: Filabot verarbeitet Kunststoff zu Fäden.

Stellenmarkt
  1. Technische Informationsbibliothek (TIB), Hannover
  2. NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg

Schmelzschichtung (Fused Deposition Modeling, FDM) ist das Rapid-Prototyping-Verfahren, das die meisten 3D-Drucker nutzen: Ein Kunststoff wird geschmolzen und durch einen Extruder gedrückt. So entsteht Schicht für Schicht ein Gegenstand. Gespeist wird so ein Drucker mit einem Kunststofffaden.

Der 3D-Drucker Filabot stellt solche Fäden her. Das Gerät wird mit Kunststoffteilen bis zu einer Größe von etwa 10 Zentimetern gefüttert. Diese werden im Gerät geschreddert, geschmolzen und durch einen Extruder gedrückt. Der entstehende Faden läuft dann über eine Walze, die für einen gleichmäßigen Durchmesser sorgt.

Tinte für 3D-Drucker

Am Ende wird der Faden auf eine Spule aufgewickelt, die in einen 3D-Drucker eingelegt werden kann - fertig ist die Tinte für den 3D-Druck. Das Gerät stellt Fäden mit einem Durchmesser von 1,75 oder 3 Millimetern her. Es verarbeitet viele Thermoplaste, darunter Polyethylen, Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS) und Nylon.

Aus diesen Materialien bestehen beispielsweise viele Flaschen und andere Verpackungen oder Gegenstände im Haushalt. Sind sie kaputt oder werden nicht mehr gebraucht, recycelt sie der Filabot ebenso für den 3D-Druck wie die Gegenstände aus dem 3D-Drucker, die nichts geworden sind.

Geschlossener Kreislauf

Er wolle einen geschlossenen Recycling-Kreislauf für den 3D-Druck ermöglichen, sagte Filabot-Entwickler Tyler McNaney dem US-Technologiemagazin Wired. Außerdem sollen die Nutzer damit Geld sparen, da die Kunststofffäden recht teuer sind. Vor allem für Vieldrucker könnte das ein Argument für den Filabot sein.

Im vergangenen Winter hatte McNaney ein Crowdfunding-Projekt bei der Plattform Kickstarter initiiert. Mit dem Geld finanzierte er die Entwicklung des Filabot. Das Gerät funktioniere inzwischen zuverlässig, sagte der Wired. Als Nächstes müsse die erste Charge von Filabots zusammengebaut werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€ (Release am 21. Februar 2020, mit Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 17,99€
  3. (-12%) 52,99€
  4. 69,99€ (Release am 25. Oktober)

chrulri 21. Jan 2013

Keine Sorge, zuerst kommt das Pfand auf Sauerstoff.

sevk 18. Jan 2013

Mit der Diskussion hier hat aber immerhin jeder etwas dazu gelernt. ;)

marsupilami72 18. Jan 2013

Du solltest vielleicht den Artikel noch mal lesen... Es ist überhaupt nicht das Ziel...

zwangsregistrie... 18. Jan 2013

an sich eine sehr coole Sache. Aber lohnt es sich denn? Nicht nur finanziell, sondern...

caso 17. Jan 2013

Das Verwerten von Plastik ist nicht neues, das Problem ist der Preis. Neues Plastik ist...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 7T - Fazit

Das Oneplus 7T ist der Nachfolger des Oneplus 7 - und hat einige interessante Hardware-Upgrades bekommen. Im Test von Golem.de schneidet das Smartphone entsprechend gut ab.

Oneplus 7T - Fazit Video aufrufen
iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

    •  /