Ransomware: Petya könnte Kondomhersteller 100 Millionen Pfund kosten

Der Hersteller von Durex-Kondomen hat durch die Ransomware Petya noch immer Probleme bei Produktion, Auslieferung und Rechnungsversand. Auch der Schokoladenhersteller Milka musste die Produktion zeitweise stoppen.

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Kondomhersteller erleidet hohen Schaden durch Petya.
Kondomhersteller erleidet hohen Schaden durch Petya. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Rund eine Woche nach dem Ausbruch der vor allem in der Ukraine wütenden Ransomware Petya kämpfen Unternehmen noch immer mit dessen Folgen. Der britische Mischkonzern Reckitt Benckiser, zu dem unter anderem die Kondommarke Durex und das Schmerzmittel Nurofen gehören, rechnet daher mit möglichen Umsatzeinbußen in Höhe von 100 Millionen Pfund.

Produktion steht teilweise still

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Wie der Guardian am 6. Juli 2017 berichtete, mussten bei Durex wegen Petya nicht nur Produktionsanlagen gestoppt werden, auch Auslieferung und Rechnungswesen seien betroffen: "Aus diesem Grund waren wir bei einigen Bestellungen nicht in der Lage, noch vor Ende des Quartals die Auslieferung und Rechnungstellung zu garantieren", erklärte das Unternehmen.

Zwar sei die Schadenschätzung noch nicht abgeschlossen, die noch andauernden Produktionsschwierigkeiten in einigen Fabriken bedeuteten aber, dass "wir auch dauerhaft noch weiteren Umsatzverlust erwarten". Bei einem Gesamtumsatz des Unternehmens von fast 10 Milliarden Pfund im Jahr 2016 würden die Verluste durch Petya immerhin rund 1 Prozent des Umsatzes betragen.

Milka in Deutschland betroffen

Auch der Lebensmittelkonzern Mondelez, zu dem Marken wie Milka, Oreo und Toblerone gehören, meldete Anfang dieser Woche noch erhebliche Produktionsausfälle in seinen deutschen Werken. Wie der Tagesspiegel berichtete standen deutsche Milka-Fabriken für eine Woche still.

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Im Milka-Werk in Lörrach nahe der Schweizer Grenze habe die Produktion tagelang stillgestanden, normalerweise würden hier täglich bis zu 4,5 Millionen Tafeln Schokolade produziert. "Ich soll eigentlich Schokolade durch halb Deutschland fahren, doch bis heute haben wir nichts bekommen", sagte ein Logistiker der Zeitung am Montag.

Auf Nachfrage von Golem.de unterstrich eine Mondelez-Sprecherin am Donnerstag aber, dass die Probleme durch Petya inzwischen im Griff seien und die Produktion in den deutschen Milka-Werken wieder angelaufen sei.

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Auspuffanlage 07. Jul 2017

Der Markt ist halt ein anderer und ich nenne dir auch einen Grund warum es interessanter...

Der Held vom... 07. Jul 2017

Es sei denn, es stünde zu befürchten, dass bei Durex nicht nur die IT-Sicherheit löchrig...

Der Held vom... 07. Jul 2017

Mindestens genauso gut wie mit Schneefällen, mit denen zu Winterbeginn nun wirklich...

dale6667 07. Jul 2017

Nun, in diesem Fall wäre das auch nicht sehr hilfreich gewesen. Es handelt sich bei...

TechBen 07. Jul 2017

Hat sich doch rausgestellt, dass es NotPetya war ?!



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