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Ransomware: Kunden- und Mitarbeiterdaten von Logitech gehackt

Der Zubehörhersteller Logitech hat ein Datenleck eingeräumt. Der Angriff erfolgte wohl über Oracle -Software.
/ Friedhelm Greis
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Logitech hat ein Datenleck eingeräumt. (Bild: Denis Balibouse/Reuters)
Logitech hat ein Datenleck eingeräumt. Bild: Denis Balibouse/Reuters

Die Ransomware-Gruppe Clop hat offenbar den Zubehörhersteller Logitech gehackt. Das geht aus einer Mitteilung des Schweizer Unternehmens(öffnet im neuen Fenster) vom 14. November 2025 hervor.

Bei dem Vorfall seien Daten abgeflossen. "Die Daten umfassten wahrscheinlich begrenzte Informationen über Mitarbeiter und Verbraucher sowie Daten zu Kunden und Lieferanten" , hieß es.

Logitech geht der Mitteilung zufolge jedoch nicht davon aus, dass "personenbezogene Daten wie nationale Identifikationsnummern oder Kreditkarteninformationen in dem betroffenen IT-System gespeichert waren" . Der Vorfall habe "keine Auswirkungen auf die Produkte, den Geschäftsbetrieb oder die Fertigung von Logitech" .

Sicherheitslücken in Oracle-Software

Die Hacker nutzten für ihren Angriff den Angaben zufolge eine Zero-Day-Sicherheitslücke in einer Softwareplattform eines Drittanbieters aus. Dabei dürfte es sich nach Einschätzung des Portals Bleeping Computer(öffnet im neuen Fenster) um die E-Business-Suite von Oracle handeln.

Dem Bericht zufolge fügte Clop in der vergangenen Woche Logitech zu einer Liste der gehackten Unternehmen hinzu. Dabei seien 1,8 Terabyte an Daten veröffentlicht worden.

Die Sicherheitslücke wurde Anfang Oktober 2025 bekannt . Einer Sicherheitsmeldung von Oracle zufolge kann die Schwachstelle aus der Ferne und ohne vorherige Authentifizierung ausgenutzt werden. Das Unternehmen veröffentlichte bereits mehrere Patches , um die Lücken zu schließen.


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