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Ransomware:
Jeder hat Daten, die eine Erpressung wert sind

Unbenutzbare Systeme, verlorene Daten und Schaden in Millionenhöhe: Wie ich einen Emotet -Angriff erlebt habe.
/ Lutz Olav Däumling
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Jedem droht eine Ransomware-Attacke (Bild: Pixabay / Montage: Golem.de)
Jedem droht eine Ransomware-Attacke Bild: Pixabay / Montage: Golem.de

Die Frage ist nicht, ob man gehackt wird, sondern wann. Jetzt höre ich viele dagegenhalten: Ich bin doch viel zu klein als Unternehmen. Das lohnt sich nicht für Kriminelle. Unsere Security ist doch mehr als ausreichend. Und ich bin sicher überhaupt nicht im Fokus! Aber das stimmt nicht. Jeder läuft Gefahr, gehackt zu werden. Ich habe es als IT-Consultant eines Providers selbst erlebt.

Ich lebe in der Schweiz, wo sich in den letzten Jahren viele Unternehmen sicher gewähnt haben: Ich bin ja gar nicht interessant genug, um gehackt zu werden. Das hat sich geändert, nicht nur in der Schweiz. Aktuell sind in Deutschland Media Markt und Saturn Opfer einer Ransomware-Attacke geworden und haben große Schwierigkeiten, damit zurechtzukommen. Sie sind damit in einem immer größeren und gar nicht mehr so exklusiven Club, deren Mitglieder genau das erlebt haben und die sich teilweise kaum davon erholen können.

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