Ransomware-Angriff: Anhalt-Bitterfeld will weiter nicht auf Erpressung eingehen

Selbst wenn nach dem Ransomware-Angriff auf den Landkreis weitere Daten veröffentlicht werden sollten, will Anhalt-Bitterfeld weiter kein Lösegeld zahlen.

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Die Kreisverwaltung von Anhalt-Bitterfeld will sich nicht erpressen lassen.
Die Kreisverwaltung von Anhalt-Bitterfeld will sich nicht erpressen lassen. (Bild: Ralf Lotys (Sicherlich),/CC-BY 2.5)

Nach dem Ransomware-Angriff auf die Landkreisverwaltung von Anhalt-Bitterfeld wollen die Verantwortlichen weiter nicht auf Lösegeldforderungen eingehen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Bereits zuvor hatten sich die Beteiligten geweigert, ein entsprechendes Lösegeld für das Entschlüsseln der Daten zu zahlen. Um Druck auszuüben und so eventuell doch noch die geforderte Summe zu bekommen, veröffentlichten die Angreifer daraufhin Behördendaten im Internet.

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In der Verwaltung wird offenbar davon ausgegangen, dass dies wieder geschehen könnte. Kreissprecher Udo Pawelczyk sagte dazu der Süddeutschen Zeitung, die Drohung hänge "wie ein Damoklesschwert über uns". Weiter heißt es: "Da sind personenbezogene Daten darunter."

Unter den bereits veröffentlichten Daten finden sich etwa Handynummern oder auch Bankverbindungsdaten. Konkret betroffen seien davon mindestens 92 Personen, von denen wiederum 42 Mitglieder des Kreistages sind, berichtet das Magazin Der Spiegel.

Katastrophenfall ausgerufen

Am 6. Juli 2021 wurden Server des Landkreises aus zunächst unbekannter Quelle mit einer Schadsoftware infiziert. In der Folge wurden Dateien verschlüsselt. Am 9. Juli wurde der Katastrophenfall ausgerufen, um schneller auf die Situation reagieren zu können. Beim Wiederaufbau der IT-Infrastruktur der Kreisverwaltung sollte zwischenzeitlich sogar die Bundeswehr helfen. Doch noch immer sind nicht alle Systeme wiederhergestellt.

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Zwar seien aus Sicht der Verwaltung die prioritären Dienstleistungen und die Zahlungsfähigkeit mittlerweile sichergestellt, sagte ein Sprecher. Bis alle Mitarbeiter mit einem neuen IT-System arbeiten könnten, dürften wohl aber noch mehrere Woche vergehen.

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