Abo
  • Services:

Ransomware: Angebliches Pokémon Go für Windows verschlüsselt Festplatte

Pokémon Go gibt es offiziell nicht für Windows - was Ransomware-Autoren nicht davon abhält, Trojaner-Versionen zu entwickeln. Eine Variante zielt vor allem auf arabischsprachige Nutzer ab.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Erpresserbotschaft der Pokémon-Ransomware
Die Erpresserbotschaft der Pokémon-Ransomware (Bild: Bleepingcomputers)

Dass Ransomware-Entwickler auf die Popularität von Pokémon Go reagieren, ist nicht erstaunlich. Eine angebliche Windows-Version des Programms (pokemongo.exe) bietet aber kein herausragendes Spieleerlebnis, sondern eine Verschlüsselung der Festplatte. Die Entwickler haben jedoch einige Fehler gemacht, wie Bleepingcomputers berichtet.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Das Spiel existiert offiziell nur für Android und iOS. Einen inoffiziellen Port für Windows Phone gibt es zwar, er verfügt aber nur über wenige Funktionen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Android-App unter Windows in einem Emulator zu laden, wogegen Entwickler Niantic jedoch vorgeht, weil die App einen falschen Standort vorgaukeln kann.

Es wird ein versteckter Nutzer-Account eingerichtet

Die Ransomware verhält sich weitgehend wie andere bekannte Varianten, fügt aber einen versteckten Nutzer-Account für Windows mit dem Namen "Hack3r" hinzu. Dieser Nutzer wird von der Malware mit Administratorrechten erstellt und dann mit einem Tweak in der Windows-Registry versteckt, so dass Nutzer den Account nicht beim Login als Option angezeigt bekommen. Außerdem wird eine Netzwerkfreigabe eingerichtet, deren Zweck unklar ist.

Offenbar haben die Entwickler die Software noch nicht ganz fertig entwickelt - oder ihnen ist ein Fehler unterlaufen. Es gibt den statischen AES-Key "123vivalagalerie". Normalerweise werden die Schlüssel per Zufallsgenerator erstellt und dann an den Command und Control-Server übertragen.

Die Erpresserbotschaft ist in arabischer Sprache verfasst. Nutzer sollen sich zum Empfang der Zahlungsinformationen an eine Gmail-Adresse richten. Die Malware basiert offenbar auf dem Open-Source-Projekt Hidden Tear. Zur Höhe der Erpressungssumme gibt es bislang noch keine Angaben.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (reduzierte Grafikkarten, Monitore, Gehäuse und mehr)
  2. 129€ (Bestpreis!)

TC 16. Aug 2016

Gibt wahrscheinlich noch andere Spieler mit diesem Gerät, das sortiert deren neues...

MoonShade 16. Aug 2016

so aus: https://3.bp.blogspot.com/-pMG30rB1xDA/V4ZYi8ghFyI/AAAAAAAAkYQ...


Folgen Sie uns
       


Golem.de besucht Pininfarina (Reportage)

Golem.de hat bei Pininfarina in Turin hinter die Kulissen geschaut und sich mit den Designern des Elektrosportwagens PF0 unterhalten.

Golem.de besucht Pininfarina (Reportage) Video aufrufen
Smartphone-Kaufberatung: Viel Smartphone für wenig Geld
Smartphone-Kaufberatung
Viel Smartphone für wenig Geld

Auch zum diesjährigen Weihnachtsfest verschenken sicher viele Menschen Smartphones - oder wünschen sich selbst eins. Der Markt ist so groß wie unüberschaubar. Wir haben 2018 viele getestet und geben Empfehlungen für Geräte unter 300 Euro.
Von Tobias Költzsch

  1. Vivo Nex Dual Screen Vivo stellt Smartphone mit zwei Displays vor
  2. Smartphone-Kaufberatung Mehr Smartphone für mehr Geld
  3. CDU-Generalsekretärin Alle Behördengänge sollen am Smartphone erfolgen können

Bootcamps: Programmierer in drei Monaten
Bootcamps
Programmierer in drei Monaten

Um Programmierer zu werden, reichen ein paar Monate Intensiv-Training, sagen die Anbieter von IT-Bootcamps. Die Bewerber müssen nur eines sein: extrem motiviert.
Von Juliane Gringer

  1. Nordkorea Kaum Fehler in der Matrix
  2. Security Forscher können Autoren von Programmiercode identifizieren
  3. Stack Overflow Viele Entwickler wohnen in Bayern und sind männlich

Key-Reseller: Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys
Key-Reseller
Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys

Computerspiele zum Superpreis - ist das legal? Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten, mittlerweile scheint die Zeit der Skandale vorbei zu sein. Doch Entwickler und Publisher sind weiterhin kritisch.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Sönke Siemens


      •  /