Range Extender: Mazda plant Elektroauto mit Wankelmotor
Mazda will einen Wankelmotor als Reichweitenverlängerer in sein kommendes Elektroauto einbauen. BMW setzt beim i3 ebenfalls auf einen kleinen Verbrennungsmotor. Mazdas E-Auto soll aber erst 2019 auf den Markt kommen.
Mazda plant ein Elektroauto, das mit einem Wankelmotor als Reichweitenverlängerer (Range Extender) ausgerüstet ist. Der Wagen soll 2019 auf den Markt kommen. Das Fahrzeug soll sich an der Optik des SUV CX-5 orientieren. Allerdings sollten leichtere Materialien eingesetzt werden, berichtete das britische Magazin Autoexpress unter Berufung auf Insiderinformationen.
Mazda setzte den Wankelmotor bei seinem Sportwagen Mazda RX-8 bis 2012 ein. Es war das letzte Serienfahrzeug mit Kreiskolbenmotor. Beim Wankelmotor wird die Verbrennungsenergie ohne den Umweg einer Hubbewegung, wie es bei Hubkolbenmotoren (HKM) der Fall ist, in eine Drehbewegung umgesetzt. Der Vorteil: Es gibt nur wenige bewegliche Teile, und der Motor ist relativ klein. Allerdings ist sein Verbrauch etwas höher als der eines Hubkolbenmotors.
Beim BMW i3 ist der Range Extender ein 2-Zylinder-Benzinmotor, der einen Generator antreibt, der den Akku lädt. Der wassergekühlte Zweizylinder-Reihenmotor hat 650 Kubikzentimeter Hubraum und 38 PS (28 kW). Der Range Extender kostet 4.500 Euro zusätzlich.
Mazda will zudem sein Plug-in-Hybrid-Angebot ab 2021 ausbauen. In Japan gibt es den Mazda 3 seit 2013 in dieser Kombination. In Deutschland wird das Fahrzeug so nicht angeboten. Allerdings gibt es hierzulande einen Mazda 3 mit i-Eloop-Technik. Wird das Fahrzeug gebremst oder im Schubbetrieb bewegt, wandelt ein Generator die kinetische Energie in elektrische um und speichert diese in einem Kondensator. Sie versorgt dann die elektrischen Verbraucher im Fahrzeug.
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