Abo
  • IT-Karriere:

Rambo: Granatwerfer aus dem 3D-Drucker

Das US-Militär hat mit Rambo einen 3D-gedruckten Granatwerfer entwickelt. Die zugrundeliegende Technik ermöglicht es, Prototypen in wenigen Tagen statt in Wochen zu bauen.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-gedruckter Granatwerfer Rambo
3D-gedruckter Granatwerfer Rambo (Bild: US Army Acquisition Support Center)

Rambo (Rapid Additively Manufactured Ballistics Ordnance) ist ein auf Basis der Anbauwaffe M203 entwickelter Granatwerfer, der bis auf Federn und Anbauteile mit dem 3D-Drucker produziert wird. Das schließt auch die Granaten ein.

  • R.a.m.b.o. (US Army Acquisition Support Center)
  • Abgeschossene Granate R.a.m.b.o. (US Army Acquisition Support Center)
  • Alle gedruckten Einzelteile des R.a.m.b.o. (US Army Acquisition Support Center)
R.a.m.b.o. (US Army Acquisition Support Center)
Stellenmarkt
  1. Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main
  2. Standard Life, Frankfurt am Main

Der Granatwerfer besteht aus 50 Einzelteilen, die zum Großteil durch einen additiven Herstellungsprozess entwickelt wurden. Die additive Fertigung - üblicherweise als 3D-Druck bezeichnet, beschreibt ein Verfahren, bei dem Materialschichten übereinandergedruckt werden, um ein 3D-Objekt zu erzeugen. Bei dem hier genutzten Kunststoffmaterialien handelt es sich um Photopolymerharze. Auch Zahnärzte verwenden für Kunststofffüllungen solche Materialien.

Einige Bauteile von Rambo - etwa der Lauf, der Abzug sowie der Schlagbolzen und das Verschlussgehäuse - wurden aus härteren Materialien wie Aluminium und Stahl gefertigt. Bei einer Testserie konnten mit Rambo 15 Schuss abgefeuert werden, ohne dass sich danach Materialschäden feststellen ließen. Die Munition selbst wurde ebenfalls mit dem 3D-Drucker erzeugt, wobei es sich um Übungsmunition M781 40mm ohne Explosivmaterialien handelte.

Mit Granatwerfern dieses Typs kann der Schütze Granaten im Einzelschuss abfeuern. Der Einsatz der Produktionstechnik könnte erhebliche Auswirkungen auf die Waffenentwicklung haben, da so Prototypen in wenigen Tagen statt Monaten gebaut werden könnten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,49€
  2. 0,49€
  3. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)
  4. 3,99€

Teebecher 15. Mär 2017

Genau wie in DE, nicht? Ja, die Prohibition war sehr erfolgreich für Al Capone z.B.

x.adama 15. Mär 2017

Ein Granatwerfer ist eher wie eine Kartoffelkanone zu betrachten. Der Anspruch an das...

Palerider 14. Mär 2017

aus Luft und Hass

Surry 13. Mär 2017

Eine Waffe ist ein gefährlicher Gegenstand, welcher nach bestimmungsgemäßer Verwendung...

pythoneer 13. Mär 2017

Warum das? Explodierende Verschlüsse oder Läufe haben ein erhöhtes Verletzungsrisiko...


Folgen Sie uns
       


B-all One für Magic Leap - Gameplay

Ein Squash-Spiel zeigt, wie gut bei Magic Leap das Mapping der Umgebung und das Tracking unserer Position klappt.

B-all One für Magic Leap - Gameplay Video aufrufen
Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
    Homeoffice
    Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

    Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

    1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
    2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
    3. Milla Bund sagt Pläne für KI-gesteuerte Weiterbildungsplattform ab

    Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
    Motorola One Vision im Hands on
    Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

    Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
    Ein Hands on von Ingo Pakalski

    1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
    2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

      •  /