RAM-Preise: Corsair storniert Bestellung und erhöht Preis um 800 Dollar

Laut einem Reddit-Beitrag(öffnet im neuen Fenster) hat der Nutzer Senior_Ball_9068 am 31. Dezember 2025 ein Corsair-Vengeance-A5100-Gaming-System bestellt. Die Konfiguration umfasste einen AMD-Ryzen-9-9900X3D-Prozessor, eine Nvidia-GeForce-RTX-5080-Grafikkarte, 32 GByte DDR5-Arbeitsspeicher und 2 TByte M.2-Speicher. Der Kaufpreis betrug 3.499 US-Dollar, eine Bestätigung per Rechnung sei erfolgt, wie Videocardz berichtet(öffnet im neuen Fenster) .
Corsair stornierte die Bestellung später. Der Kunde erfuhr davon per E-Mail, eine konkrete Begründung enthielt diese offenbar nicht. Bei einer erneuten Prüfung im Onlineshop zeigte sich: Die gleiche Konfiguration kostete nun 4.299 Dollar – 800 Dollar mehr als zum Zeitpunkt der ursprünglichen Bestellung. Zahlreiche PC-Hersteller wollten zum Jahresbeginn 2026 ihre Preise erhöhen , weil das RAM deutlich teurer geworden ist.
Kommunikationspraktiken der Anbieter
Bei dem vorliegenden Fall zeigt sich, wie rigoros der Hersteller mit Preisänderungen bei bereits aufgegebenen Bestellungen im Last-Minute-Bereich umgeht. Einige Hersteller wie Asus kündigten Preisanpassungen(öffnet im neuen Fenster) im Voraus an. Asus teilte mit, dass bestimmte Produktkombinationen ab dem 5. Januar 2026 teurer werden. Corsair äußerte sich bislang nicht öffentlich zu Preisanpassungen bei Komplettsystemen.
Erster Hersteller bietet PC ohne RAM an
Der US-Anbieter Paradox Customs bietet in seinem Konfigurator neuerdings eine Option an, die in der System-Builder-Branche ungewöhnlich ist: Kunden können fertige PCs ohne Arbeitsspeicher bestellen. Der Hersteller begründet den Schritt mit aktuellen Lieferengpässen und steigenden RAM-Preisen. Wer bereits kompatible Module besitzt oder spezielle Marken bevorzugt, kann so Geld sparen und die Hardware nach Erhalt des Systems selbst einbauen



