RAM-Preise: Apple verkauft keinen Mac Studio mit 512 GByte RAM mehr
Apple hat in den vergangenen Tagen mehrere neue Macs herausgebracht. Offenbar hat das Unternehmen aber auch eine Änderung beim bereits älteren Mac Studio(öffnet im neuen Fenster) vorgenommen. Der Mac-Desktop mit M4 Max oder M3 Ultra kann mittlerweile nicht mehr mit maximal 512 GByte Arbeitsspeicher bestellt werden. Apple hat diese Option aus dem Produktkonfigurator gestrichen, vermutlich wegen der aktuell sehr hohen Preise für Flash-Speicher und speziell RAM.
Die bestmögliche Konfiguration hat künftig also nur noch 256 GByte Arbeitsspeicher. Den gibt es zudem nur mit dem M3-Ultra-Chip. Der Mac Studio mit M4 Max ist für maximal 128 GByte RAM ausgelegt. Die einzelnen RAM-Upgrades kosten zudem mehr Geld. Ein Upgrade von 48 auf 64 GByte RAM liegt etwa bei 250 Euro. Für 128 GByte RAM statt 64 GByte RAM werden 2.500 Euro Aufpreis verlangt. Der maximale Kaufpreis mit 256 GByte RAM und 16-TByte-SSD liegt bei 14.925 Euro.
Startpreis des Mac Studio ist niedriger
Allerdings ist der Grundpreis für den Mac Studio insgesamt gefallen. Er kann mittlerweile ab 2.300 Euro bestellt werden. Zum Release vor einem Jahr lag der Startpreis noch bei 2.500 Euro. Auch die M3-Ultra-Variante mit 96 GByte RAM ist mit einem Starpreis von 4.800 Euro etwas günstiger geworden. Der RAM dient bei Apple-Silicon-Geräten dabei gleichzeitig auch als Videospeicher für die Grafikeinheit. Ein Mac Studio eignet sich deshalb etwa für KI-Anwendungen, die viel VRAM brauchen.
Bisher hat Apple keinen Nachfolger des Mac Studio vorgestellt. Auch ein M5 Ultra wurde nicht in Aussicht gestellt. Möglicherweise wird das System noch im Laufe des Jahres mit neuer Hardware ausgestattet. Schließlich basiert der M3 Ultra mittlerweile auf einer mehr als zwei Jahre alten Architektur.
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