RAM: DDR5-Speicher kostet knapp 50 Prozent mehr

Mit Alder Lake alias 12th Gen Core erscheint in wenigen Tagen die erste Desktop-Plattform für DDR5-Arbeitsspeicher . Crucial hat bereits passende Kits im Angebot(öffnet im neuen Fenster) , anhand derer sich die Preise mit bisher verfügbaren DDR4-Riegeln vergleichen lassen.
So kostet ein 16-GByte-Kit mit DDR5-4800 und CL40-40-39-39(öffnet im neuen Fenster) derzeit rund 118 Euro, das 32-GByte-Kit mit gleichen Daten(öffnet im neuen Fenster) wird für 215 Euro verkauft. Hierbei gilt zu beachten, dass Takt und Latenzen den absoluten Einsteig bilden - langsamere Module gibt es nicht.
Auch DDR4-Speicher wurde zu Beginn mit vergleichsweise niedrigen Frequenzen und hoher Zugriffszeit verkauft. Aktuell ist DDR4-3200 der höchste Standard des Speichergremiums Jedec, so verkauft Crucial ein 16-GByte-Kit mit DDR4-3200 und lahmen CL22-22-22-22(öffnet im neuen Fenster) für 67 Euro und mit das 32-GByte-Pendant für 148 Euro.
Schneller DDR4 ist auch nicht günstig
Wer straffere Latenzen möchte, die vor allem im Gaming-Betrieb relevant sind, muss mehr zahlen: 16 GByte DDR4-3200 mit 16-16-18-18-36(öffnet im neuen Fenster) kosten 83 Euro und für die 32-GByte-Version(öffnet im neuen Fenster) sind 154 Euro fällig. Nach oben hin ist die Skala offen: 32 GByte DDR4-3200 mit CL14-14-14-34 liegen bei knapp 200 Euro, als DDR4-3600 gar bei knapp 300 Euro.
Die Vorteile von DDR5 liegen bei der höheren Transferrate, zumal dank diverser Verbesserungen wie Same Bank Refresh (REFsb) und doppelt so vielen Speicherbankgruppen die effektive Bandbreite bei gleichem Takt um gut ein Drittel steigt. Die theoretischen Zugriffszeiten sind bisher länger, werden in der Praxis aber ebenfalls durch neue Techniken verkürzt.
Erste Hersteller wie G.Skill haben überdies bereits Module mit DDR5-6600 samt CL36-36-36-76 angekündigt. Dieser Takt läuft allerdings bei Alder Lake nur im Gear4-Modus, wo der Speichercontroller mit geviertelter Frequenz arbeitet, was die Latenz verglichen zu Gear2 bei DDR5-4800 wieder erhöht.



