Ralph Dommermuth: 5G von 1&1 Mobilfunk kommt zuerst nur als Home-Router

Mobiles 5G wird 1&1 Mobilfunk erst ab Mitte 2023 anbieten. Dieses Jahr will man noch die Auflagen für den Netzausbau erfüllen.

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FWA-Ausrüstung von Samsung
FWA-Ausrüstung von Samsung (Bild: Samsung)

United-Internet-Chef Ralph Dommermuth will sich an die Auflagen der Bundesnetzagentur halten und mit 1&1 Mobilfunk bis Jahresende etwa 1.000 Basisstationen verfügbar machen. Das kündigte Dommermuth im Gespräch mit der Welt am Sonntag an. Zum Start werde man aber nur FWA (Fixed Wireless Access) anbieten, per WLAN-Router für den Hausgebrauch, der sich "mit unserem Netz verbindet", sagte Dommermuth. 5G für mobile Smartphone-Nutzer werde erst Mitte 2023 verfügbar sein.

Laut den gültigen Vorgaben der Bundesnetzagentur muss United Internet im 3,6-GHz-Frequenzbereich bis Ende 2025 mindestens 25 Prozent der Haushalte mit 5G versorgen, das sind in jedem Fall mehrere Tausend Standorte. 1.000 Standorte müssen aber bereits bis Ende des Jahres 2022 in Betrieb sein, je Bundesland proportional umgelegt.

United Internet: 1,07 Milliarden Euro für Frequenzen

1&1 Drillisch hat bei der vergangenen 5G-Frequenzauktion der Bundesnetzagentur Blöcke für 1,07 Milliarden Euro ersteigert. Das Unternehmen erhielt 2 x 20 MHz bei 2 GHz und 50 MHz im Bereich von 3,6 GHz.

1&1 Mobilfunk wird sein Mobilfunknetz von dem japanischen Open-RAN-Netzbetreiber Rakuten aufbauen lassen. Rakuten ist Generalunternehmer und hat die Verantwortung für den kompletten Aufbau und die Planung. Fronthaul, Midhaul und Backhaul werden über die Schwestergesellschaft 1&1 Versatel realisiert.

Open RAN bedeutet Cloud, virtualisierte Netzwerkelemente, einfache Standard-Hardware und standardisierte Schnittstellen. Auf proprietäre, hochentwickelte Chips und Software der etablierten Netzausrüster muss damit verzichtet werden.

Im Mai 2021 hatten Telefónica Deutschland und 1&1 Drillisch nach langen Verhandlungen eine Roaming-Vereinbarung getroffen. Immer wenn das Netz von 1&1 Mobilfunk nicht verfügbar ist, sollen die über 11 Millionen Mobilfunkkunden per Roaming ins Telefónica-Netz wechseln können.

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