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Elektrorenner bei der Rallye Dakar: Akkus stammen von Tesla.
Elektrorenner bei der Rallye Dakar: Akkus stammen von Tesla. (Bild: Acciona)

Rallye Dakar: Mit dem Elektrorenner durch Südamerika

Elektrorenner bei der Rallye Dakar: Akkus stammen von Tesla.
Elektrorenner bei der Rallye Dakar: Akkus stammen von Tesla. (Bild: Acciona)

Es ist einer der härtesten Motorsportwettbewerbe: über 9.000 Kilometer durch wegloses Gelände in Südamerika. Ein spanisches Team hat mit einem Elektroauto an der Rallye Dakar teilgenommen und einen Großteil der Distanz geschafft.

Rallye geht auch elektrisch: Der spanische Mischkonzern Acciona hat ein Elektroauto auf die Rallye Dakar durch Südamerika geschickt. Am Steuer des E-Renners saß Ariel Jatón, Kopilot war Gastón Scazzuso. Sie konnten die Rallye zwar nicht beenden, waren aber mit dem Ergebnis zufrieden.

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Das Auto Acciona 100% Ecopowered wird von einem Motor mit einer Leistung von 250 Kilowatt angetrieben. Die acht Akkupacks, die der US-Elektroautohersteller Tesla Motors liefert, haben eine Kapazität von 150 Kilowattstunden (kWh). Mit der Schnellladefunktion ist der Akku in nur einer Stunde wieder voll geladen.

Das Auto wurde verbessert

Das Auto braucht laut Acciona zwischen 20 und 45 kWh auf 100 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit des Elektroautos ist auf 150 Kilometer pro Stunde begrenzt. Das Auto war gegenüber dem Vorjahresmodell verbessert worden: Es ist um 40 Prozent leichter. Außerdem hat es ein sequenzielles Getriebe und Vierradantrieb bekommen.

  • Acciona 100% Ecopowered bei der Rallye Dakar (Bild: Acciona)
  • Am Steuer saß Ariel Jatón (links), Beifahrer war Gastón Scazzuso. (Bild: Acciona)
  • Das Team hat 10 der 13 Etappen geschafft, wurde dann aber disqualifiziert. (Bild: Acciona)
  • Das Auto ist mit Akkus von Tesla Motors ausgestattet, die in einer Stunde geladen werden können. (Bild: Acciona)
  • Die Rallye führte über 9.000 Kilometer durch weitgehend wegloses Gelände. (Bild: Acciona)
Acciona 100% Ecopowered bei der Rallye Dakar (Bild: Acciona)

Nach der zehnten von 13 Etappen lagen Jatón und Scazzuso auf dem 71. Platz von 111 gestarteten Autos. Allerdings war da auch schon Schluss: Das Team wurde disqualifiziert, weil es für die 11. Etappe nicht rechtzeitig am Start erschien. Jatón und Scazzuso schnitten jedoch schon deutlich besser ab als im Vorjahr: Da mussten sie nach dem dritten Tag wegen eines Ausfalls des Navigationssystems aufgeben.

Die Rallye Dakar ist eine des bekanntesten Off-Road-Rallyes. Ursprünglich führte sie durch Nordafrika - daher ihr Name. Nach einer Terrordrohung im Jahr 2008 wurde sie abgesagt. Seit 2009 wird sie in Südamerika ausgetragen. Start war am 4. Januar in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Dort endete die Rallye auch am 17. Januar. Je nach Fahrzeugklasse wurden bis dahin zwischen 8.100 und 9.300 Kilometer zurückgelegt.


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