Raketenstarts: SpaceX bricht erneut Rekord
Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX hat erneut einen seiner eigenen Rekorde gebrochen. Im Jahr 2022 konnte das Unternehmen 61 Raketenstarts verbuchen. Diesen Rekord konnte SpaceX Anfang September 2023 bereits brechen. Mittlerweile steht die Raumfahrtfirma bei 62 Raketenstarts – wenn der Versuch des Starships mitgezählt wird, sind es sogar 63 Raketenstarts.
Bisher konnte SpaceX für 2023 etwa 447 Tonnen Fracht in die Umlaufbahn bringen, womit es 80 Prozent der weltweiten Weltraumfracht transportiert hatte. China liegt mit etwa zehn Prozent auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Rest der Welt, verkündet Elon Musk in einem Tweet auf der X-Plattform(öffnet im neuen Fenster) (ehemals Twitter). Dabei stützt sich die Raumfahrtfirma auf die Daten des Raumfahrt-Analyseunternehmens Bryce Tech(öffnet im neuen Fenster) .
Etwa 60 Prozent der bisherigen SpaceX-Missionen sind auf die Starlink-Internetsatelliten zurückzuführen. Zudem kommen seit Anfang 2023 drei astronautische Missionen zur Internationalen Raumstation ISS und drei Raketenstarts mit der Falcon Heavy hinzu. Die Wiederverwertbarkeit der Raketenbooster scheint bei den vielen Launchs die Schlüsselrolle zu spielen. Erst im Juli 2023 konnte SpaceX eine Falcon-9-Trägerrakete zu ihrem 16. Flug verhelfen.
SpaceX auf Rekordjagd
Alleine 44 Missionen(öffnet im neuen Fenster) sind vom US-amerikanischen Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida aus gestartet – nur zwei weitere Missionen von United Launch Alliance und Relativity Space sind ebenfalls von diesem Raumhafen 2023 ins All aufgebrochen. Damit ist der Startplatz in Florida auf dem besten Weg, die 57 Starts des letzten Jahres zu übertreffen.
Über die letzten zwölf Monate konnte SpaceX sogar 83 Starts seiner beiden Raketentypen Falcon 9 und Falcon Heavy verbuchen. Weitere Starts sollen dieses Jahr noch folgen. Bis Jahresende sollen pro Monat etwa zehn Raketenstarts erfolgen. Für 2024 möchte Musk sogar 90 Prozent der gesamten weltweiten Nutzlastmasse in die Umlaufbahn bringen. Zumindest verspricht dies das Startprogramm des Unternehmens.
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