Raketenstarts aus der Nordsee: Deutscher Weltraumbahnhof wird wohl ein Schlag ins Wasser
Es drohen hohe Kosten, unflexible Startmöglichkeiten für Raketen, schlechte Bedingungen für die Startvorbereitungen und Interessenskonflikte der Betreiber mit ihren Kunden.
Mitten in der Nordsee, am äußersten Rand der deutschen Wirtschaftszone, sollen ab 2023 Raketen starten. Das ist zumindest der diese Woche präsentierte Plan der German Offshore Spaceport Alliance. Aber die Argumentation von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur Standortwahl, ein Blick auf die Nachteile der Nordsee beim Start von Raketen und die Verflechtungen der beteiligten Firmen werfen die Frage auf, ob der Bau eines möglichst gut geeigneten Weltraumbahnhofs für Deutschland überhaupt das Ziel der German Offshore Spaceport Alliance ist.



