Rajeev Suri: Nokia-Chef tritt ab

Der angeschlagene Telekommunikationsausrüster Nokia wechselt die Führung aus. Laut einem Bericht soll Nokia zum Verkauf stehen.

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Nokia-Chef Rajeev Suri tritt ab.
Nokia-Chef Rajeev Suri tritt ab. (Bild: Nokia)

Der Vorstandsvorsitzende von Nokia, Rajeev Suri, tritt nach etwas mehr als einem halben Jahrzehnt an der Spitze des finnischen Telekommunikationsausrüsters zurück. Suri wird laut Unternehmensangaben vom 2. März 2020 durch Pekka Lundmark ersetzt, der derzeit noch Chef des Energieversorgers Fortum Oyj ist.

Der Wechsel in der Konzernführung findet am 1. September 2020 statt. "Mit der Übernahme von Alcatel-Lucent hinter uns und der 5G-Welt vor uns freue ich mich, dass Pekka zugestimmt hat, sich Nokia anzuschließen", sagte Risto Siilasmaa, Vorstandsvorsitzender des Verwaltungsrats von Nokia. Lundmark habe bewiesen, dass er den Unternehmenswert erhöhen könne und biete "strategische Klarheit und eine hohe finanzielle Performance".

Der 52-jährige Suri hatte laut Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg Probleme, Nokia eine starke Position auf dem Markt für 5G zu verschaffen. Unter Führung von Suri ist der Aktienkurs um mehr als ein Drittel gefallen. Nachdem Huawei komplett vom US-Markt ausgeschlossen wurde, sei es Nokia nicht gelungen, dort erfolgreich aufzutreten. "Nach 25 Jahren bei Nokia wollte ich etwas anderes machen", sagte Suri. "Ich verlasse das Unternehmen mit der Überzeugung, dass eine Rückkehr zu einer besseren Leistung in Sicht ist."

Aufgrund des harten Wettbewerbs hat der Konzern laut einem Bericht begonnen, den Verkauf von Unternehmensteilen bis hin zu Fusionen mit Konkurrenten zu prüfen. Das Unternehmen hatte seinen Ausblick gekürzt und die Dividende im Oktober 2019 ausgesetzt. Nokia rechnet erst 2021 mit einer deutlichen Erholung des Gewinns. Suri räumte am 6. Februar ein, dass sein Unternehmen vor großen Herausforderungen bei der Cash-Generierung stehe.

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