Rainbow Six Siege: Elitesoldaten unter Reverse Friendly Fire

Rund drei Jahre nach der Veröffentlichung von Rainbow Six Siege(öffnet im neuen Fenster) hat Ubisoft eine neue Idee, um unsoziales Verhalten einzelner Spieler zumindest einzudämmen. Konkret haben die Entwickler ein System namens Reverse Friendly Fire vorgestellt: Wer öfter als einmal einem seiner Teamkameraden schwere Treffer zufügt, erhält stattdessen den Schaden selbst - was bis zum virtuellen Tod führen kann. Ein erster Friendy-Fire-Abschuss ist erlaubt, weil es schlicht zum anspruchsvollen Gameplay in Siege gehört.
Angriffe auf Mitglieder des eigenen Teams - etwa aus Frust oder Schadenfreude - sind seit langem ein großes Problem in Rainbow Six Siege. Im April 2018 hatte Ubisoft angekündigt, derartiges Fehlverhalten viel strenger und über mehrere Partien hinweg zu ahnden und es dann streng zu bestrafen. Sehr viel gebracht hat das offenbar nicht, absichtliche Abschüsse sind weiterhin ein Problem.

Das Reverse Friendly Fire steht bislang nur in Partien auf den neu eröffneten Testservern für PC-Spieler zur Verfügung. Wenn sich die Funktion bewährt, soll sie früher oder später in den regulären Spielbetrieb auf allen Plattformen übernommen werden.
Bei Rainbox Six Siege tut sich derzeit generell sehr viel. Im März 2019 beginnt die erste Saison des vierten Spieljahres, in der Spieler unter anderem Zugriff auf eine Erweiterung namens Burnt Horizon erhalten. Neben zusätzlichen Elitesoldaten gibt es eine neue Karte namens Outback - eine einsame Tankstelle an einer verlassenen australischen Autobahn.
Um neuen Spielern den Einstieg in die Welt und das relativ komplexe Gameplay von Siege zu erleichtern, soll es außerdem eine Beginner's Playlist geben, in der Teilnehmer bis Level 50 antreten können. Es gibt lediglich den Spielmodus Bombe, der außerdem auf nur drei regelmäßig wechselnden Karten verfügbar ist.



