Rainbow Six Extraction im Test: Elitesoldaten gegen Ekelmonster

Bis zu drei Soldaten im Kampf gegen Außerirdische: Rainbow Six Extraction bietet taktisch anspruchsvolle Einsätze statt wilder Action.

Ein Test von veröffentlicht am
Artwork von Rainbow Six Extraction
Artwork von Rainbow Six Extraction (Bild: Ubisoft)

Wenn jemals Außerirdische auf dem Planeten Erde landen möchten, hier eine Anregung aus Rainbox Six Extraction: In den Geschichtsbüchern könnte es besonders dramatisch wirken, wenn der Erstkontakt in der Kleinstadt Truth or Consequences erfolgt. Die gibt es wirklich, sie liegt in der Wüste von New Mexico.

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In Rainbow Six Extraction tauchen in Truth or Consequences feindliche Parasiten aus dem All auf. Unser Job: Wir sollen die Aliens ausschalten, und zwar als Mitglied der Kampftruppe React. Fans von Rainbow Six Siege kennen deren Mitglieder schon, neun von 18 Operatoren sind schon zum Start freigeschaltet.

Allein oder im Koop mit bis zu zwei weiteren Elitesoldaten kämpfen wir in der Ich-Perspektive gegen die computergesteuerten Außerirdischen. Die meiste Zeit sind wir in der Hocke unterwegs, um möglichst lange möglichst wenig Aufmerksamkeit zu erregen. So gelangen wir in den Rücken der Aliens, um sie nach Möglichkeit lautlos von hinten zu eliminieren.

Die Einsätze bestehen aus drei Abschnitten, zwischendurch kommen wir in einen Saveroom - dort warten dann frische Munition und Medizin auf uns. Eine Besonderheit in Extraction: Wir können die Einsätze fast immer abbrechen und uns zu einem Fluchtpunkt begeben, um unsere gewonnenen Erfahrungspunkte zu retten.

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Dann verpassen wir jedoch die späteren Abschnitte - die schwieriger sind, aber auch bessere Belohnungen bieten. Eine weitere Besonderheit ist, dass wir nicht nur sterben, sondern auch in außerirdische Gefangenschaft geraten können. Dann müssen wir uns mit einem anderen Operator aufmachen, um unser vorheriges (im Zweifel schon höherstufiges) Alter Ego zu retten.

Der Einstieg in Rainbow Six Extractions ist wegen ein paar Besonderheiten nicht simpel, wird aber durch ein gut gemachtes Tutorial anschaulich erklärt. Im Spielverlauf lernen wir immer mehr über die Aliens und deren Fähigkeiten, aber auch über die Ausrüstung der Elitesoldaten - von den unterschiedlichen Minen bis hin zu Spezialgerät wie Drohnen und Hämmern, mit denen wir etwa durch einige Wände gelangen können.

Grafik und Aufbereitung des Programms wirken gefällig, es gibt schöne Effekte wie einen sich ausbreitenden Teppich aus außerirdischem Schleim, der uns verlangsamt - aber die Aliens schneller macht. Auf Dauer können die meist engen Gänge aber etwas trist werden. Es gibt zwar Einsatzorte wie New York und San Francisco, aber im Grunde laufen wir durch immer sehr ähnliche Gänge.

Rainbow Six Extraction ist für Windows-PC (Ubisoft Store, Epic Games Store) und auf Google Stadia für jeweils 40 Euro erhältlich. Die Konsolenversion kostet rund 50 Euro, sie ist für Playstation 4 und 5 sowie für Xbox One und Series X/S verfügbar. Das Spiel ist außerdem in den Spieleabos Xbox Game Pass und PC Game Pass (jeweils ab rund 10 Euro/Monat) enthalten. Die USK hat eine Freigabe ab 16 Jahre erteilt.

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Fazit

Von wegen, Ubisoft kann nur offene Welten: Rainbow Six Extraction zeigt aufs Spannendste, dass gute Spielmechaniken auch in engen Gängen für Spaß sorgen können. Der Taktik-Shooter lebt fast nur von den fein ineinandergreifenden Spezialfähigkeiten und Extras auf der einen sowie den unterschiedlichen Alientypen auf der anderen Seite.

  • Ein Alien greift an. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Vor dem Einsatz wählen wir unseren Operator. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mit einer Drohne sehen wir uns selbst. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Vor den Partien werden die zufällig zusammengestellten Einsatzziele präsentiert. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Bei derartigen Umgebungen warten besonders gruselige Überraschungen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Den Loadout stellen wir selbst zusammen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
Vor dem Einsatz wählen wir unseren Operator. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Das Ergebnis sind anspruchsvolle Einsätze für Solisten, vor allem aber für bis zu drei Teilnehmer im Koop. Die Einsätze haben eine gute Länge, es gibt schön viel zum Entscheiden und damit die Möglichkeit, sich als Team den kleinen oder eben großen Herausforderungen zu stellen.

Das Gunplay wirkt zwar unterkühlt, die Feuergefechte sind meist gleich wieder vorbei - aber hier muss das so sein. Mit der Mischung aus ruhiger und zugänglicher Action plus ein bisschen Horror kann Extraction für ein paar unterhaltsame Wochenenden sorgen.

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Anonymouse 24. Jan 2022

Es ist ein schmaler Grad...

Eisklaue 23. Jan 2022

Bei mir war das Interesse auch instant weg aber aus dem komplett anderen Grund. Kann...

Harioki 23. Jan 2022

ich habe das Spiel in einem Livestream gesehen und fand es wirklich gut gemacht. Die...



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