Rage 2: Allmächtige Action mit Cheatcodes

Früher gab es Cheatcodes für fast jedes Computerspiel, jetzt will Bethesda die allmächtigen Schummeleien wieder in Rage 2 zulassen. Die Entwickler verwenden sie gleichzeitig als Buff für ihr Marketing.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Rage 2
Artwork von Rage 2 (Bild: Bethesda)

Mit nur einem Schlag geht jeder Gegner zu Boden: Das ist einer der Cheatscodes, die Bethesda für sein Actionspiel Rage 2 (Angespielt auf Golem.de) angekündigt hat. Die Schummelei mit dem Namen "Git Gut" soll jederzeit möglich sein. Andere Cheats zaubern einen Verbündeten herbei, der in Kämpfen hilft, oder umgeben den Spieler mit Elektrizität, die den Angreifern Schaden zufügt. Laut Bethesda soll Rage 2 nach der Veröffentlichung um weitere Codes erweitert werden - um welche genau, sagt das Unternehmen in seinem Blog noch nicht.

Die Entwickler erinnern mit dem System an die Zeiten, als es Cheats für so gut wie jedes Action- und Strategiespiel gab. Heute ist das nicht mehr der Fall - wohl auch, weil Cheats bei den vielen dauerhaft an Server gebundenen Games schlicht nicht funktionieren würden, beziehungsweise auch die Gegner in den Partien anderer Spieler ausschalten würden, was die im Normalfall nicht so lustig fänden. Dazu kommen Probleme mit Ranglisten, Trophäen und Ähnlichem. Wie Bethesda mit diesen Schwierigkeiten umgeht, ist derzeit unklar.

Richtige Schummeleien sind die Cheats in Rage 2 aber wohl sowieso nicht. Früher waren die Codes nur für interne Zwecke gedacht, etwa damit sich die Entwickler bei der Suche nach Fehlern in ihren Leveln unsichtbar machen konnten, um nicht ständig durch Kämpfe abgelenkt zu werden. Oft wurden die Cheats dann nur gefunden, weil ein Spieler rein zufällig die gleiche Abfolge von Eingaben vorgenommen hatte.

In Rage 2 dienen die Codes auch dem Marketing: Wer die teurere Deluxe-Edition kauft, bekommt drei. Und wer das Spiel vorbestellt, erhält einen. Unklar ist, ob es sich um jeweils neu generierte Codes oder um eine anderweitige individuelle Aktivierung handelt - oder ob die Cheats einfach über Social Media und Foren weitergegeben werden können.

Wer die Deluxe-Ausgabe noch vorbestellen will, soll die Cheats im Spiel von einer Figur namens Wasteland Wizard erhalten, allerdings nur gegen Ingame-Währung. Bethesda sagt ausdrücklich, dass für den Einsatz oder das Erhalten der Codes kein echtes Geld nötig ist.

Ganz neu ist der Einsatz von Cheats im Dienst der Verkaufsförderung übrigens nicht: Als sich irgendwann herausgestellt hatte, dass die Codes bei Spielern für Gesprächsstoff sorgen, wurden die Cheats immer wieder gezielt produziert und mal mehr, mal weniger absichtlich veröffentlicht, um für Interesse und neue Kunden zu sorgen.

Ob Rage 2 solche Tricks nötig hat oder auch ohne Tricks genug Spaß macht, erfahren wir ab dem 14. Mai 2019, wenn das vom schwedischen Entwicklerstudio Avalanche produzierte Actionspiel für Xbox One, Playstation 4 und Windows-PC (ausdrücklich auch über Steam) auf den Markt kommt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


FreiGeistler 10. Apr 2019

konami geht aber anders: http://flakypastry.runningwithpencils.com/comics/080815-1830...

nachgefragt 10. Apr 2019

In deinem Post ging es um CheatEngine (deine "Crack Engine"). Ein externes Tool, das das...

motzerator 09. Apr 2019

Artikelzitat: Bethesda hat auch mal ausdrücklich gesagt, das es in Fallout 76 nur...

Astorek 09. Apr 2019

Für Spiele im Old-School-Style für den Einzelspieler-Spaß mal diese Spiele ansehen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Suchmaschine
Bing mit ChatGPT war für kurze Zeit online

Microsoft will ChatGPT in die Suchmaschine Bing einbauen. Was uns erwartet, konnten einige Nutzer kurzfristig sehen.

Suchmaschine: Bing mit ChatGPT war für kurze Zeit online
Artikel
  1. Madison Square Garden: Gesichtserkennungs-Software weist unliebsame Besucher ab
    Madison Square Garden
    Gesichtserkennungs-Software weist unliebsame Besucher ab

    Im New Yorker Madison Square Garden kommt seit Jahren Gesichtserkennungs-Software zum Einsatz - mit unangenehmen Folgen für Kanzleimitarbeiter.

  2. Politische Ansichten auf Google Drive: Letzte Generation mit Datenschutz-GAU
    Politische Ansichten auf Google Drive
    Letzte Generation mit Datenschutz-GAU

    Die Aktivisten der Letzten Generation haben Daten von Unterstützern mitsamt politischer Meinung und Gefängnisbereitschaft ungeschützt auf Google Drive gelagert.

  3. Bluebrixx Klingon Bird-of-Prey 104584: Worf wäre stolz auf dieses Star-Trek-Set
    Bluebrixx Klingon Bird-of-Prey 104584
    Worf wäre stolz auf dieses Star-Trek-Set

    Auch wenn die Steinequalität nicht an Lego heranreicht, macht der Bird-of-Prey die Weiten der Sammelvitrine unsicher - Qapla', Bluebrixx!
    Ein Test von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Roccat Magma + Burst Pro 59€ • Roccat Vulcan 121 89,99€ • Gigabyte B650 Gaming X AX 185,99€ • Alternate: Toshiba MG10 20 TB 299€ • Alternate Weekend Sale • MindStar: Fastro MS200 SSD 2TB 95€ • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas, CPUs & Co. • RAM-Tiefstpreise • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /