• IT-Karriere:
  • Services:

Rätsel-App: Quizduell kommt bald ins Fernsehen

Deutschland rätselt: Vier Millionen Nutzer spielen jeden Tag auf Tablet oder Smartphone Quizduell. Der Chef der Erfolgs-App, Robert Willstedt, spricht im Interview über große Pläne.

Artikel veröffentlicht am , Martin Dowideit/Handelsblatt Online
Quizduell: Rätselspiel mit Suchtpotenzial
Quizduell: Rätselspiel mit Suchtpotenzial (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Wissensduell per Smartphone oder Tablet hält Deutschland derzeit im Bann: Im November hatte die App Quizduell eine Million registrierte Nutzer, jetzt sind es bald sechs Millionen. Hinter dem Spiel steckt eine Handvoll Entwickler des schwedischen Unternehmens Feo Media. Firmenchef Robert Willstedt kann den Run auf das Spiel nicht recht fassen: "Wir ahnten nicht, dass das so lange so gut laufen könnte", sagt er im Gespräch mit Handelsblatt Online.

Inhalt:
  1. Rätsel-App: Quizduell kommt bald ins Fernsehen
  2. Wer zahlt, muss keine Werbung sehen

Die Idee des Spiels ist so einfach wie süchtig machend: In kurzen Duellen kann jeder Nutzer mit einem beliebigen Kontrahenten sein Wissen vergleichen. Sechs Kategorien mit drei Fragen und je vier Antwortmöglichkeiten. Es kann jederzeit und an jedem Ort gespielt werden - und die Fragen werden auch von Spielern eingereicht und sind daher oft sehr aktuell.

Der Erfolg hat auch Medienkonzerne angelockt. Ein Buch mit Fragen und witzigen Anekdoten rund um das Quizduell ist in Planung. Auch ins Fernsehen könnte das Spiel auf kurz oder lang kommen und womöglich zu einem "Wer wird Millionär"-Konkurrenten werden. Die skandinavische Tochter der TV-Produktionsfirma ITV hat einen Lizenzvertrag mit Feo Media abgeschlossen, bestätigt Willstedt gegenüber Handelsblatt Online. Zum Portfolio der TV-Macher gehört unter anderem die Dschungel-Show "Ich bin ein Star, holt mich hier raus". Auch die Rechte für Deutschland seien in dem Deal enthalten.

Dass die App ein solcher Erfolg werden könnte, hat der Schwede zwar lange gehofft, doch nicht wirklich erwartet. Seit 2009 hatte Willstedt mit seinem Bruder und einem befreundeten Bruderpaar in der Freizeit an Apps getüftelt. Damals war der heute 31-Jährige noch Lehrer für Geschichte und Sozialwissenschaften. In der Freizeit testete das Quartett schnell entwickelte Apps und hoffte auf den Durchbruch. Doch um unter einer Million Anwendungen im Apple- oder Google-Katalog aufzufallen, reichte das nicht. Erst als sie sich fest entschlossen, ein gelungenes Duell-Spiel zu entwickeln, sollte sich das ändern.

Stellenmarkt
  1. Marc Cain GmbH, Bodelshausen
  2. Haufe Group, Freiburg

Sie legten in der Freizeit und ohne Startkapital los. Innerhalb von einem Jahr entwickelten sie Quizkampen und erklommen ohne Marketing in drei Wochen den Spitzenplatz im schwedischen App-Store. Dabei hatte es bange Momente während der Entwicklung gegeben: "Fünf Quizspiele mit Duellfunktion kamen währenddessen auf den Markt und wir dachten, wir hätten den Kampf verloren. Wir dachten, wir wären zu langsam", so Willstedt. Doch das feste Vertrauen in das eigene Produkt war letztlich stärker.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Wer zahlt, muss keine Werbung sehen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,99€ (Vergleichspreis 17,21€)
  2. 44,99€ (Vergleichspreis 56,61€)
  3. 229,99€ + Versand (Vergleichspreis ca. 300€)

Qpa 17. Jan 2014

Warum schreiben hier eigentlich alle von einander ab?? handelsblatt.com -> "Quizduell...

Bouncy 17. Jan 2014

Da verwechselst du Android wohl mit WebOS, _der_ Soundboard-Plattform schlechthin... :)

Bouncy 17. Jan 2014

helgebruhn schrieb irgendwas irrelevantes weil er auf den falschen Beitrag geantworttet hat:

helgebruhn 16. Jan 2014

Das liegt eher schlicht an der RTL-Klientel, diese Sender und vor allem dessen...

helgebruhn 16. Jan 2014

Nicht zu vergessen Risiko, neben Monopoly bis heute mein Lieblingsspiel, zocke ich aufm...


Folgen Sie uns
       


Xiaomi MiTV Q1 im Test

Für das Streamen von Serien oder den Filmeabend zu Hause reicht der preiswerte Fernseher locker aus.

Xiaomi MiTV Q1 im Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /