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Radxa Zero 3E & W: Radxas neuer SBC im Pi-Zero-Format hat Ethernet

Interessante Alternative zum Raspberry Pi Zero 2: Radxas Bastelrechner mit Rockchips RK3566 kommt als WLAN- oder LAN-Variante. Dazu gibt es viel RAM und eMMC-Speicher.
/ Johannes Hiltscher
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Radxa verkauft den Zero 3 in zwei Netzwerkvarianten. (Bild: Radxa)
Radxa verkauft den Zero 3 in zwei Netzwerkvarianten. Bild: Radxa

Eine Ethernet-Buchse und mehr Speicher sind oft gehörte Wünsche, wenn es um den Raspberry Pi Zero geht. Wer sie hegt, sollte einen Blick auf den neuen Zero 3 des chinesischen Unternehmens Radxa werfen (via Hackster.io(öffnet im neuen Fenster)). Angeboten wird er in zwei Varianten: Der Zero 3W(öffnet im neuen Fenster) kommt, wie bei SBCs dieser Größe üblich, mit WLAN4/Bluetooth-5.0-Kombi-Chip, der Zero 3E(öffnet im neuen Fenster) hingegen ist mit einer GBit-Ethernet-Buchse ausgestattet.

Die sonstige Ausstattung ist identisch: Herzstück ist der Rockchip RK3566 mit vier ARM Cortex-A55-Kernen, die mit bis zu 1,6 GHz takten. Für die Grafik ist ARMs Mali-G52 mit zwei Ausführungseinheiten zuständig, außerdem ist eine Neural Processing Unit (NPU) zur KI-Beschleunigung mit 1 TOPS vorhanden. Die integrierte Multimediaeinheit kann die Formate H.264, H.265 und VP9 bei 4k und 60 Bildern pro Sekunde decodieren, der Encoder unterstützt nur H.264 und H.265 bei 1080p. Der integrierte Micro-HDMI-Ausgang schafft maximal 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde.

Radxa bietet die Boards in diversen Varianten an: Zwischen 1 und 8 GByte LPDDR4-RAM werden verbaut, optional sind sie neben dem SD-Karten-Slot mit eMMC-Modul erhältlich. Zum Anschluss externer Komponenten gibt es einen 40-poligen GPIO-Header sowie zwei USB-C-Buchsen, von denen eine USB 3.0 unterstützt, die andere dient der Stromversorgung und beherrscht USB 2.0 OTG. Wie beim Raspberry Pi Pico kann eine Kamera über MIPI CSI angeschlossen werden.

Die Platine der Single Board Computer (SBC) hat mit 65 x 30 mm dasselbe Format wie der Raspberry Pi Zero, die E-Variante ist durch die Ethernet-Buchse fünf Millimeter breiter. Sie beerben den Radxa Zero mit Amlogic-Chip und sind deutlich günstiger. Beide Boards haben noch interessante Details: Der Zero 3E kann mittels zusätzlichem Power-over-Ethernet-Modul (PoE) über das LAN-Kabel mit Strom versorgt werden, an den Zero 3W lässt sich eine externe Antenne anschließen.

Preis und Verfügbarkeit

Die WLAN-Variante Zero 3W ist zwar bereits beim Distributor Allnet China gelistet(öffnet im neuen Fenster), aktuell allerdings ausverkauft. Die Preise liegen zwischen 15 US-Dollar für die kleinste Variante mit 1 GByte RAM und 65 US-Dollar für 8 GByte RAM und 64 GByte eMMC-Speicher. Dazu kommen noch 13 US-Dollar Versandkosten, eine montierte GPIO-Stiftleiste kostet einen Dollar Aufpreis.

Die E-Variante mit Ethernet-Buchse hat Radxa bislang nur angekündigt, laut Produktseite soll sie "bald erhältlich" sein. Preise nennt das Unternehmen bislang nicht, die beworbene "umfangreiche technische Dokumentation" beschränkt sich bislang auf einen Getting-Started-Wikieintrag.


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