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Radnabenmotor: Mahle bringt E-Bike-Antrieb mit Zweitakku auf den Markt

Mahle hat mit dem X35+ ein Antriebssystem für E-Bikes vorgestellt, das mit einem Zweitakku die Reichweite erhöhen soll.

Artikel veröffentlicht am ,
App für das X35+
App für das X35+ (Bild: Mahle)

Normalerweise steckt in einem E-Bike nur ein Akku, doch der Stuttgarter Automobilzulieferer Mahle hat mit dem X35+ nun ein System bestehend aus Radnabenmotor, Akku und Steuereinheit vorgestellt, das mit einem optionalen Zweitakku ausgerüstet werden kann, um mehr Reichweite zu erzielen. Auch andere Hersteller bieten Zweitakkus an, die Regel ist so ein Konzept jedoch nicht.

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Das neue System soll laut Hersteller in einen klassischen Fahrradrahmen integriert werden können - Spezialbauten sind nicht erforderlich. Mit einem Akku liegt das Gesamtgewicht bei 3,5 kg. Der Radnabenmotor fürs Hinterrad leistet 250 Watt. Die Steuereinheit kommt ohne Display aus, dafür soll das Smartphone herhalten.

Der Hersteller hat auf Nachfrage mitgeteilt, dass gegenüber dem älteren X35-System die Neuerungen beim X35+ vor allem die erweiterte Konnektivität (ANT+ Einbindung) umfassen. Damit ist das System mit mehr Endgeräten kompatibel, zum Beispiel Smartwatches. Damit ist das System zu mehr Endgeräten hin kompatibel, zum Beispiel zu Smartwatches. Hardwareseitig wurden insbesondere das Motorgehäuse sowie die Systemauslegung verbessert und weiterentwickelt.

  • Mahle X35+ mit Zusatzakku (Bild: Mahle)
  • Mahle X35+ (Bild: Mahle)
  • Mahle X35+ (Bild: Mahle)
Mahle X35+ mit Zusatzakku (Bild: Mahle)

Mit der eigenen App können zahlreiche Daten ausgewertet werden - zum Beispiel, wie weit und wie schnell gefahren oder wie viel elektrische Unterstützung auf der Strecke benötigt wurde. Außerdem sind Zusatzfunktionen wie zum Beispiel ein Diebstahlschutz integriert. Während der Fahrt sichert eine Bluetooth-Schnittstelle die Smartphone-Anbindung und wichtige Funktionen wie Echtzeitdaten zum E-Bike und der aktuellen Fahrt, GPS, Ändern der Fahrunterstützungsstufen, Aufzeichnen von Fahrten und den Akkustand, der zur Berechnung der Restreichweite nötig ist.

"Mit unserem Antriebssystem geben wir dem Fahrrad seine DNA zurück. Denn durch die rahmenintegrierte Batterie und den Radnabenmotor ist die Elektrifizierung optisch kaum zu erkennen. Damit können auch E-Bikes wieder sportlich, schlank und elegant aussehen", so Jochen Sommer, Leiter der E-Bike-Sparte bei Mahle.

Der Akku für das Unterrohr bietet eine Kapazität von 245 Wh, der optionale zweite Akku mit 208 Wh wird am Sattelrohr befestigt - wo sonst zum Beispiel eine Wasserflasche montiert wird.

Antriebssysteme von Mahle kommen unter anderem beim Modell Arthur des in Berlin ansässigen E-Bike-Herstellers Schindelhauer zum Einsatz.

Nachtrag vom 6. August 2020, 11:00 Uhr

Ergänzt um Aussagen des Herstellers.

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ternot 07. Aug 2020

"Lange" Tour. Nimm ein normales Fahrrad und schon musst du dir keine Gedanken mehr über...

ternot 07. Aug 2020

Ein zusätzliches Bedienteil kann man immer noch nachgelagert entwickeln, zudem kostet...

captain_spaulding 07. Aug 2020

Bei glatter Straße ist alles gefährlich. Und warum sollte es bei steilen Anstiegen...

Bouncy 06. Aug 2020

Bulls, Nox und hab ich vergessen oder mich geirrt, ich dachte es wären 3 Immer 3 Jahre...

Salzbretzel 06. Aug 2020

Klingt zumindest nach interessante Technik - auch wenn ich nicht die Zielgruppe bin...


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