Radikaler Umbau: Aus SchülerVZ wird IDpool
"Wir nutzen das aktuelle Jahr, um einen Befreiungsschlag für VZ umzusetzen" , sagte VZ-Chefin Stefanie Waehlert dem Kontakter(öffnet im neuen Fenster) . Sie plant, SchülerVZ perspektivisch in ein "edukatives Angebot" umzuwandeln und verpasst dem Netzwerk einen neuen Namen: IDpool(öffnet im neuen Fenster) . Das Unternehmen dahinter wird in Poolworks umbenannt.
SchülerVZ hat aufgrund seiner Zielgruppe vergleichsweise wenig Nutzer an Facebook verloren – anders als StudiVZ und MeinVZ, zu deren Zukunft sich das Unternehmen noch nicht äußerte. Waehlert sagte: "Im Zuge der Fokussierung werden aber für beide Plattformen 'neue Optionen geprüft'" .
In den Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) haben die VZ-Netzwerke im vergangenen Jahr rund 60 Prozent an Reichweite verloren. Die Zahl der Visits sank um mehr als 75 Prozent, von 206 Millionen im Mai 2011 auf knapp 45 Millionen im Mai 2012, gab die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) bekannt.
Ende vergangener Woche wurde bekannt, dass sich die VZ Netzwerke von 25 Mitarbeitern getrennt haben. Die Entwickler der VZ Netzwerke wurden Berichten zufolge in das Unternehmen Devbliss(öffnet im neuen Fenster) ausgelagert, das wie die VZ Netzwerke zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehört.
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