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Radiant auf Indiegogo: Portabler Monitor nutzt Sonnenlicht als Beleuchtung

Der Radiant ist ein kleiner Monitor, der teilweise durch die Umgebung beleuchtet wird. Dafür sorgt ein transreflektives Display .
/ Oliver Nickel
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Der Radiant soll vor allem im Außeneinsatz gut ablesbar sein. (Bild: Indiegogo/Louis Huang)
Der Radiant soll vor allem im Außeneinsatz gut ablesbar sein. Bild: Indiegogo/Louis Huang

Der chinesische Unternehmer Louis Huang hat auf Indiegogo(öffnet im neuen Fenster) einen ungewöhnlichen Monitor vorgestellt. Der Radiant verwendet ein transreflektives Display, das neben der Hintergrundbeleuchtung auch über die Umgebungsstrahlung beleuchtet wird. Dafür sorgt eine halblichtdurchlässige Spiegelschicht, durch die Licht eindringen und teilweise auf das betrachtende Auge zurückreflektiert werden kann.

Der Radiant soll so vor allem in Außenbereichen und unter starker Sonneneinstrahlung genutzt werden können. Das Panel wird zudem mit einem Touchscreen ausgestattet. In diesem Fall kann das ein Nachteil sein, da externes Licht auch durch diese Schicht gelangen muss. Sollte das Panel zu dunkel sein, dann können die integrierten LEDs eingeschaltet werden. Allerdings ersetzt das dann noch immer keine richtige LED-Hintergrundbeleuchtung.

15,6 Zoll und 60 Hz

Deshalb will der Hersteller den Radiant auch eher als Outdoor-Panel positionieren. Es misst 15,6 Zoll und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bei 60 Hz Bildfrequenz. Durch die geringe Hintergrundbeleuchtung kann das Panel etwa als Alternative zu E-Paper-Screens angesehen werden. Der Vorteil hier ist die bessere Reaktionszeit und damit die Möglichkeit, auch Videos und Spiele darstellen zu können. Angeschlossen wird das Gerät über Micro-HDMI oder USB-C.

Aktuell können Backer das Projekt noch mit einem Beitrag von umgerechnet 606 Euro unterstützen. Eine Auslieferung wird für den Juni 2024 geplant. Es ist das zweite Projekt des Herstellers. Ein gewisses Restrisiko besteht wie bei allen Crowdfunding-Kampagnen allerdings weiterhin. Der Versand aus China kostet für europäische Kunden zudem weitere 36 Euro.


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