Die Radeon VII im Detail

Wie Nvidia hat sich auch AMD bei der Radeon VII im Referenz-Design von einer DHE-Kühlung (Direct Heat Exhaust) samt einem radialen Lüfter verabschiedet und sich für gleich drei axiale Propeller entschieden. Die Grafikkarte misst 280 mm und ist mit knapp 1,3 kg ziemlich schwer - zudem nimmt sie zwei Slots ein. Die Kühlerabdeckung besteht tatsächlich aus Aluminium-Guss, die drei 75-mm-Lüfter darunter sind flache Modelle.

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Unter den Rotoren befindet sich eine sehr große Verdampfungskammer (Vapor Chamber), die auf der Vega-20-GPU aufsitzt. Von der Kammer aus ziehen sich fünf flache 10-mm-Heatpipes unter dem Block aus Aluminium-Lamellen entlang, welcher durch eine Metallplatte bei der Kühlung der Spannungswandler hilft. AMD hat überraschend keine Silikon-Wärmeleitpaste verwendet, sondern nutzt eine Phasenwechsel-Graphit-Paste von Hitachi (HM03), welche einen viel besseren Übergang aufweist und erhitzt wie ein Wärmeleitpad aussieht.

  • Core i9-9900K, 16 GByte; Win10 x64 v1809, Geforce 417.71, Radeon Software 19.1.2 (Bild: Golem.de)
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  • Core i9-9900K, 16 GByte, Seasonic Prime Titanium 1000W; Win10 x64 v1809, Geforce 417.71, Radeon Software 19.1.2 (Bild: Golem.de)
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  • AMDs Radeon VII (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMDs Radeon VII (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMDs Radeon VII (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMDs Radeon VII (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMDs Radeon VII (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMDs Radeon VII (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMDs Radeon VII (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Vega 20 der Radeon VII (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die Radeon VII hat eine 1:4-Geschwindigkeit für FP64 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
AMDs Radeon VII (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Auf der Rückseite der Radeon VII befindet sich eine Backplate, die jedoch nur der Optik dient und keinen (kühlenden) Kontakt zur Platine hat. Anders als die Radeon Vega 64 hat die Radeon VII keinen Dip-Schalter, um zwischen den BIOS-Versionen umzuschalten, da nur eine Firmware vorhanden ist. Strom erhält die Grafikkarte durch zwei 8-polige Anschlüsse, was theoretisch für 375 Watt genügt - praktisch geht je nach Netzteil sehr viel mehr.

RX Vega 64 LiquidRX Vega 64 Air Radeon VII
GrafikchipVega 10 Vega 10 Vega 20
Compute Units646460
Shader-ALUs 4.0964.0963.840
Textur-Einheiten 256256240
ROPs646464
Interface2.048 Bit2.048 Bit4.096 Bit
Chiptakt (Boost)1.406 (1.677) MHz1.247 (1.546) MHz1.400 (1.750) MHz
Speichertakt1.890 MHz1.890 MHz2.000 MHz
Speicherbandbreite484 GByte/s484 GByte/s1.024 GByte/s
Speichertyp8 GByte HBM28 GByte HBM216 GByte HBM2
Board-Power345 Watt295 Watt300 Watt
Stromanschluss2 x 8-Pol2 x 8-Pol2 x 8-Pol
Spezifikationen der Radeon VII

Einen USB-C-Port alias Virtual Link wie die Geforce RTX hat die Radeon VII nicht. Allerdings verbaut AMD genauso wie Nvidia drei Displayports 1.4 und einen HDMI 2.0b, wenngleich ebenfalls noch keinen HDMI-2.1-Ausgang. Im Test waren drei 4K-Monitore und ein 4K-Fernseher parallel mit je 60 Hz einsetzbar. Im Betrieb leuchten der Radeon-Schriftzug und der R-Würfel rot, die drei Lüfter schalten sich im Leerlauf nicht ab. Zur Lautheit und zur Leistungsaufnahme äußern wir uns später, vorerst geht es um die GPU.

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 Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-LiebhaberVega 20 ist für HPC gedacht 
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Shrimpy 20. Feb 2019

Bis jetzt hat jeder GCN von seinem "zu großen" speicher profitiert. Vega 7 hier wird es...

Mimimimimi 17. Feb 2019

Wenn du alles so toll weißt - warum fragst du dann noch hier? Dann empfehle ihn doch...

Anonymer Nutzer 12. Feb 2019

Eine wichtige Kleinigkeit ist beim Test übersehen worden. Offensichtlich hat AMD bei...

Neuro-Chef 11. Feb 2019

Oder einfach eine Distribution mit immer aktueller Software zu verwenden.

Entchen 09. Feb 2019

Also wenn man das Potential von Cb hernimmt, landet man irgendwo bei gut 200W herum, was...



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