Radeon Software: AMD-Grafiktreiber spielt jetzt wieder Alarmstufe Rot

Die Radeon Software Adrenalin Edition 18.1.1 ist da: AMD hat neue Grafiktreiber veröffentlicht, die unter anderem Probleme mit auf DirectX-9 basierenden PC-Spieleklassikern wie Command & Conquer Alarmstufe Rot 3 und The Witcher beheben.

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Der Klassiker C&C Alarmstufe Rot 3 läuft jetzt wieder auf AMD-Karten.
Der Klassiker C&C Alarmstufe Rot 3 läuft jetzt wieder auf AMD-Karten. (Bild: Electronic Arts)

Anfang Januar 2018 hat AMD die Alphaversion veröffentlicht, nun steht die finale Fassung der Radeon Software Adrenalin Edition 18.1.1 zum Download bereit. Die Grafiktreiber beheben vor allem ein Problem mit einigen PC-Spieleklassikern, die auf der Schnittstelle DirectX-9 basierten. Der Fall führte zu Aufregung in der Community, weil ein AMD-Mitarbeiter in einem Forum erst gesagt hatte, es lohne sich für die Firma nicht, die Fehler zu beheben. Wenig später kündigte Terry Makedon, bei AMD für die Software Strategy zuständig, aber an, dass sich sein Team um eine Lösung kümmern werde.

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Betroffen waren unter anderem mehrere Teile aus der Reihe Command & Conquer, etwa Alarmstufe Rot 3 und C&C3: Tiberium Wars. Probleme gibt es ebenfalls mit Der Herr der Ringe: Schlacht um Mittelerde 1 und 2 sowie mit der Enhanced Edition von The Witcher 1 - allesamt gelungene Titel, die trotz ihres Alters immer noch Spaß machen.

In den Release Notes meldet AMD nun, dass die Probleme mit einer Reihe von DirectX-9-Spielen behoben seien. Außerdem wurde eine Reihe weiterer Fehler korrigiert, unter anderem beim Betrieb von Starcraft 2 auf Systemen mit mehreren aktiven Grafikkarten.

AMD hatte die Adrenalin Edition seiner Grafiksoftware Radeon Mitte Dezember 2017 veröffentlicht. Neue Funktionen waren unter anderem die Möglichkeit, dass mit Enhanced Sync nicht nur Besitzer einer Grafikkarte mit Vega- oder Polaris-Prozessor, sondern alle GCN-basierten Radeons ab der HD 7000 das Screen Tearing auf kompatiblen Bildschirmen unterbinden können.

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Von Grund auf neu überarbeitet wurde Radeon Chill. Mit der Anwendung lässt sich nun in rund 30 Spielen die Bildrate herunterregeln, solange sich dort nichts tut - das spart Energie und damit Geld. Außerdem gibt es eine für Android und iOS erhältliche App namens AMD Link, die per WLAN mit dem Rechner gekoppelt wird und dann etwa die Bildrate eines Spiels, die GPU- oder VRAM-Auslastung sowie weitere Werte in Echtzeit anzeigt.

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