Abo
  • Services:

Radeon-Software-Adrenalin-Edition: Grafikkartenzugriff mit Smartphone-App

Direkt am Smartphone können Nutzer auf ihrem Spiele-PC mit der Radeon-Software-Adrenalin-Edition von AMD die Bildrate und andere Parameter analysieren. Weitere Neuerungen sind ein Overlay sowie Enhanced Sync für mehr GPUs und verbesserte Stromsparoptionen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork der Radeon Software Adrenalin Edition
Artwork der Radeon Software Adrenalin Edition (Bild: AMD)

Etwas mehr als ein Jahr nach der Crimson-Editon hat AMD die neuste Version (17.12.1) seiner Radeon Software vorgestellt. Die Treiber- und Softwaresammlung für die Grafikkarten des Herstellers trägt den Namenszusatz Adrenalin - womit übrigens nicht der Neurotransmitter, sondern eine besonders prächtig blühende Rosenart gemeint ist. Die auffälligste Neuerung im Gesamtpaket ist eine für Android und iOS erhältliche App namens AMD Link, die per WLAN mit dem Rechner gekoppelt wird.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Der Nutzer kann sich mit AMD Link auf einem Smartphone oder Tablet etwa die Bildrate eines Spiels, die GPU- oder VRAM-Auslastung sowie weitere Werte in Echtzeit anzeigen lassen. Außerdem lassen sich wie mit einer Fernsteuerung Screenshots aufnehmen oder Videostreams starten. Die App verbraucht laut Hersteller auf dem gekoppelten Rechner noch weniger Ressourcen als das in der Adrenalin-Edition ebenfalls neue Overlay, mit dem Nutzer direkt am Monitor des Rechners die gleichen Infos und Schnellstartoptionen bekommen.

Ebenfalls Premiere in der Software feiert eine überarbeitete Version des im Sommer 2017 vorgestellten Enhanced Sync. Damit können nun nicht nur Besitzer einer Grafikkarte mit Vega- oder Polaris-Prozessor, sondern alle GCN-basierten Radeons ab der HD 7000 das Screen Tearing auf kompatiblen Bildschirmen unterbinden, also das sogenannte Zerreißen des Bildes in mehrere Teile.

Von Grund auf überarbeitet ist auch Radeon Chill. Mit der Anwendung lässt sich bislang in rund 30 Spielen die Bildrate herunterregeln, solange sich dort nichts tut - das spart Energie und damit Geld. Mit der Adrenalin-Edition funktioniert das jetzt in nahezu allen Games, so AMD.

Energie und viel Geld sparen

Für Overwatch reduziere sich laut der Firma in einem typischen Anwendungsszenario der Verbrauch von 290 Watt auf 174 Watt oder in Dota 2 von 253 auf 82 Watt. Das ist nicht nur für Privatanwender interessant, sondern vor allem ein Wettbewerbsvorteil in Asien: Laut AMD sollen größere Internetcafes dort allein durch die Installation der neuen Software ein paar Tausend US-Dollar im Monat sparen können.

Eine weitere, von der Community oft gewünschte Funktion ist eine Speicher-, Lade- und Teilen-Option für Profile in Radeon Wattman. Damit können Tuner etwa die ihrer Meinung nach idealen Overclocking-Einstellungen der Grafikkarte an ihre Freunde weitergeben oder sie im Netz veröffentlichen.

Neben diesen Neuerungen sowie Fehlerkorrekturen und Detailverbesserungen hat AMD die Treiber der Radeon-Software-Adrenalin-Edition noch weiter optimiert, auch für DirectX-12 und Vulkan. Beispiele sind Overwatch, das im Idealfall bis zu rund 14 Prozent schneller laufen soll. Bei Prey sei eine bis zu 19 Prozent höhere Bildrate drin, bei Ghost Recon Wildlands sollen es rund 13 Prozent sein. AMD hat aber auch gesagt, dass die ganz große Zeit derartiger Verbesserungen allmählich zu Ende gehe - einfach, weil Code und Bibliotheken mittlerweile schon extrem optimiert seien.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.099,00€
  2. (-80%) 5,99€
  3. 288€
  4. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, Nacon PS4-Controller + Fallout 76 für 44,99€ bei Marktabholung...

VDSLKasten 14. Dez 2017

Wollte gerade mal schauen wieviel aktuell die RX Vega 56/64 Karten kosten. Oha die sind...

nille02 12. Dez 2017

Weil ich dann nicht immer aus dem Spiel muss um Einstellungen zu ändern. Man sieht auch...


Folgen Sie uns
       


Azio Retro Classic Tastatur - Test

Die Azio Retro Classic sieht mehr nach Schreibmaschine als nach moderner Tastatur aus. Die von Azio mit Kaihua entwickelten Switches bieten eine angenehme Taktilität, für Vieltipper ist die Tastatur sehr gut geeignet.

Azio Retro Classic Tastatur - Test Video aufrufen
Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

    •  /