Radeon Software 22.7.1: AMD verdoppelt OpenGL-Performance

Höhere Framerate in Minecraft, dazu Noise Suppression und ein besserer Radeon Boost: AMDs aktueller Grafiktreiber weist viele Neuerungen auf.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Radeon Software 22.7.1 bringt diverse Neuerungen.
Die Radeon Software 22.7.1 bringt diverse Neuerungen. (Bild: AMD)

AMD hat die Radeon Software 22.7.1 veröffentlicht, ein Blog-Eintrag geht auf die Details ein: Der Radeon-Anbieter wirbt mit einer drastisch gestiegenen Geschwindigkeit bei der OpenGL-Version von Minecraft, zudem wurde der Radeon Boost überarbeitet und mit Noise Suppression eine neue Funktion hinzugefügt.

Stellenmarkt
  1. IT-Verantwortlicher (m/w/d) für den Second-Level-Support
    Stadt Eppingen, Eppingen
  2. Bereichsleiter IT (m/w/d)
    DZB BANK GmbH, Mainhausen
Detailsuche

Minecraft für Windows-PC existiert in zwei Versionen: Die Java Edition nutzt OpenGL als Grafikschnittstelle, die Bedrock Edition inklusive Minecraft RTX mit Raytracing setzt auf Direct3D12. AMD gibt an, dass die Performance unter OpenGL um bis zu 92 Prozent höher ausfällt, wenn die Radeon Software 22.7.1 statt der Radeon Software 22.6.1 verwendet wird. Der Wert gilt für 4K mit Fabulous-Einstellung auf einer Radeon RX 6800 XT.

Vulkan hat OpenGL schon vor Jahren abgelöst

Ob die höhere Leistung auch für andere OpenGL-Titel gilt oder ob AMD schlicht eine spezifische Optimierung vorgenommen oder einen schweren Fehler behoben hat, sagte der Hersteller nicht - generell soll das API aber flotter laufen. Allerdings wird OpenGL bei aktuellen Titeln ohnehin so gut wie gar nicht mehr als Grafikschnittstelle verwendet, stattdessen wird abseits von Direct3D auf das Vulkan-API gesetzt. Eines der letzten Spiele mit OpenGL war Doom von 2016, erst ein Patch fügte Vulkan zugunsten einer signifikant besseren Framerate hinzu.

Neu bei der Radeon Software 22.7.1 ist Noise Suppression, welches ähnlich funktioniert wie Nvidias RTX Broadcast. AMD zufolge wird ein Deep-Learning-Algorithmus verwendet, um Hintergrundgeräusche bei Voice- oder Video-Calls herauszufiltern. Noise Suppression arbeitet dabei in beide Richtungen, so dass eingehende wie ausgehende Umgebungsgeräusche erkannt werden sollen. Die Funktion erfordert eine Radeon RX 6000 oder einen Ryzen 6000 mit iGPU.

Golem Karrierewelt
  1. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
  2. Adobe Photoshop für Social Media Anwendungen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24./25.08.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Zu guter Letzt hat AMD den bekannten Radeon Boost mit einer Unterstützung für VRS (Variable Rate Shading) versehen: In Elden Ring steigt so die Framerate noch etwas weiter an, weil in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Mausbewegung dynamisch die zu rendernde Pixelmenge in von VRS erfassten Bildbereichen zu reduziert wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google Fonts
Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
Artikel
  1. Programmiersprache: JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken
    Programmiersprache
    JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken

    Douglas Crockford, der Erfinder des Datenformats JSON und Mitentwickler von Javascript, findet, dass die Sprache in Rente geschickt werden sollte.

  2. Intel & AMD: Neue Sicherheitslücken in Prozessoren - SGX betroffen
    Intel & AMD
    Neue Sicherheitslücken in Prozessoren - SGX betroffen

    Aktuelle CPUs von Intel und AMD haben Schwachstellen, über die fremde Daten ausgelesen werden können.
    Eine Analyse von Johannes Hiltscher

  3. Windows auf dem Mac: Parallels wird merklich teurer
    Windows auf dem Mac
    Parallels wird merklich teurer

    Parallels 18 bietet eine native Unterstützung für Windows 11 und eine bessere Ressourcenzuweisung. Allerdings wird die Software teurer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: WD SSD 1TB m. Kühlkörper (PS5) 119,90€, MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /