Radeon Software 16.3: Neuer AMD-Treiber beschleunigt Gears of War drastisch

AMD hat die Radeon Software 16.3 veröffentlicht und verspricht mehr Leistung in Gears of War und Rise of the Tomb Raider, beides können wir bestätigen. Obendrein unterstützt der Treiber die XC-Technik für externe Thunderbolt-3-Grafikboxen wie Razers Core.

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D3D12-Benchmark von Gears of War
D3D12-Benchmark von Gears of War (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Der Grafikkartenhersteller AMD hat die Radeon Software 16.3 zum Download bereitgestellt und nennt in den Release Notes neben hohen Performance-Verbesserungen in diversen Spielen auch die Unterstützung von per Thunderbolt-3-Schnittstelle verbundenen, externen Grafikboxen wie Alienwares Graphics Amplifier oder das Core genannte Modell von Razer.

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Für Rise of the Tomb Raider nennt AMD einen Leistungszuwachs von bis zu 16 Prozent bei Grafikkarten mit Fiji-Chip. Darunter fallen bisher die Fury X, die Fury und Nano. Der Kurztest mit Letzterer zeigt in 1440p-Auflösung in unserem aktuellen Spielstand ein Plus von 11 Prozent. Sehr viel mehr Geschwindigkeit will AMD in der Ultimate Edition von Gears of War herausholen.

Die lief bisher auf Radeon-Karten ziemlich mies, die angepriesenen bis zu plus 60 Prozent bei Fiji-Karten und bis zu 44 Prozent bei Modellen der 380(X)-Reihe wären daher sehr willkommen. Wir haben nachgemessen: Mit einer Nano steigt in 1080p die Leistung nicht, da Gears of War ins Vsync-Limit von 60 fps gerät. Obendrein sind wie von AMD versprochen die häufigen Ruckler verschwunden, welche das Aiming in Gears of War bisher häufig erschwert hatten.

In 1440p erreichen wir 53 statt 42 fps (+26 Prozent) und in 2160p, also 4K-Ultra-HD, erhöht sich die Bildrate von 17 auf 23 fps (+35 Prozent). Der integrierte Benchmark des D3D12-Spiels vermittelt nur bedingt einen Eindruck vom Spielgeschehen, weshalb AMDs Werte durchaus hinkommen könnten.

  • Core i7-3770K, 16 GByte DDR3, Radeon R9 Nano; Win10 x64
Core i7-3770K, 16 GByte DDR3, Radeon R9 Nano; Win10 x64
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Zu den neuen Funktionen der Radeon Software 16.3 zählt die Unterstützung von X-Connect, um externe Grafikkarten zu nutzen; mehr dazu im Laufe des Tages. Praktisch sind die Optionen, in den Radeons Settings endlich die Sprache umstellen können und einen Indikator aktivieren, der im Spiel anzeigt, ob Crossfire eingeschaltet ist. Ashes of the Singularity unterstützt zudem nun Direct Flip und damit einen exklusiven Vollbildmodus unter Windows 10.

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