Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Radeon Software 16.1.1: Tomb Raider läuft mit neuem Treiber schneller

AMD hat eine neue Radeon Software für Rise of the Tomb Raider veröffentlicht. In höheren Auflösungen steigt die Leistung bei aktuellen Grafikkarten messbar, ältere Modelle profitieren aber kaum.
/ Marc Sauter
8 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Lara Croft in Rise of the Tomb Raider (Bild: Screenshot Golem.de)
Lara Croft in Rise of the Tomb Raider Bild: Screenshot Golem.de

AMD hat die Radeon Software 16.1.1(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereitgestellt. Der neue Grafikkartentreiber ist explizit für Spieler von Rise of the Tomb Raider gedacht und soll die Leistung steigern - was Messungen zufolge der Fall ist. Als weitere Neuerung enthält die Radeon Software ein Crossfire-Profil für Fallout 4, das seit November 2015 ohne Multi-GPU-Unterstützung auskommen muss.

Rise of the Tomb Raider (PC) - Grafikvergleich und Technik
Rise of the Tomb Raider (PC) - Grafikvergleich und Technik (01:39)

Computerbase(öffnet im neuen Fenster) und PC Games Hardware(öffnet im neuen Fenster) haben die Radeon Software 16.1.1 mit unterschiedlichen Szenen und Grafikkarten in Rise of the Tomb Raider ausprobiert: Eine Radeon R9 390X mit Hawaii-Chip profitiert überhaupt nicht vom neuen Treiber, die technisch aktuellere Radeon R9 380X mit Tonga-GPU legt zumindest in einer Messung um 7 Prozent an Geschwindigkeit zu.

AMDs momentanes Topmodell, die Fury X mit Fiji-Chip, wird durch die Radeon Software 16.1.1 in höheren Auflösungen ab 2.560 x 1.440 Pixeln um bis zu 9 Prozent beschleunigt. Zudem verringert der Treiber die zuvor auftretenden leichten Ruckler. Entwickler Crystal Dynamic und Nixxes Software planen, mit kommenden Patches die Leistung bei AMD-Karten zu optimieren.

AMD hatte sich im November 2015 vom Catalyst und dem Catalyst Control Center verabschiedet und nennt diese seitdem Radeon Software und Radeon Settings. Letztere sind viel übersichtlicher als vorher und starten nahezu ohne Verzögerung: Die Oberfläche ist längst nicht so verschaltet und teils unlogisch aufgebaut wie das lahme Catalyst Control Center.

Obendrein führte AMD mit dem Crimson-Treiber Neuerungen wie ein verringertes Pre-Render-Limit und Frame Rate Control unter D3D9 ein.


Relevante Themen