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110 Watt mehr sind heftig

AMD hat der Vega-Grafikkarte laut eigener Aussage diverse Neuerungen spendiert, um die Effizienz zu erhöhen. Dazu wurde ein überarbeiteter Power Controller mit Gleitkommaeinheit entwickelt, der die Leistungsaufnahme feinkörniger regeln soll. Im Leerlauf drosselt die Radeon RX Vega 64 ihren Takt auf 100/167 MHz und benötigt rund 13 Watt. Das ist ein niedriger Wert, die Geforce GTX 1080 und das Ti-Modell unterbieten ihn aber.

  • Ryzen 7 1800X, 16 GByte DDR4-3200; Windows 10, Geforce 385.12, Radeon Software 17.30.1051
  • Ryzen 7 1800X, 16 GByte DDR4-3200; Windows 10, Geforce 385.12, Radeon Software 17.30.1051
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  • Ryzen 7 1800X, 16 GByte DDR4-3200; Windows 10, Geforce 385.12, Radeon Software 17.30.1051
  • Ryzen 7 1800X, 16 GByte DDR4-3200; Windows 10, Geforce 385.12, Radeon Software 17.30.1051
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  • Ryzen 7 1800X, 16 GByte DDR4-3200; Windows 10, Geforce 385.12, Radeon Software 17.30.1051
  • Ryzen 7 1800X, 16 GByte DDR4-3200; Windows 10, Geforce 385.12, Radeon Software 17.30.1051
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  • Ryzen 7 1800X, 16 GByte DDR4-3200; Windows 10, Geforce 385.12, Radeon Software 17.30.1051
  • Radeon RX Vega 64 Air Cooled (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die Backplate dient nur der Optik. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Zwei 8-Pol-Anschlüsse sind wichtig für Overclocking. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Wie Fiji weist auch Vega 10 nur 4.096 Shader-Kerne auf. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Vega 10 nutzt zwei HBM2-Stacks. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dem Mockup fehlt das Füllmaterial zwischen den Dies. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Wafer mit Vega-10-Chips (Bild: AMD)
  • Die Vega 64 unterstützt Direct3D Feature Level 12_1. (Bild: AMD)
  • Conservative Rasterization eignet sich für Schattenberechnungen. (Bild: AMD)
  • 3x DP 1.4 und 1x HDMI 2.0 (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die Vega 64 unterstützt 5K bei 60 Hz mit HDR. (Bild: AMD)
  • Der Bios-Switch reduziert die GPU-Power. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Im Wattman gibt es drei Profile, die das Power Target ändern. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der obere Radeon-Schriftzug ist beleuchtet. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • GPU Tach zeigt die Auslastung der Karte an. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Hierzu gibt es neun LEDs. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Per Dip-Schalter kann GPU Tach deaktiviert werden. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Vega 10 hat einen Tile-based Rasterizer. (Bild: AMD)
  • Er spart Bandbreite und Energie. (Bild: AMD)
  • Per Primitive Shader kann Vega 10 frühzeitig Dreiecke verwerfen. (Bild: AMD)
  • Im Idealfall steigt dadurch die Leistung drastisch an. (Bild: AMD)
  • Mit FP16 können etwa Bloom-Shader beschleunigt werden. (Bild: AMD)
  • Vega 10 unterstützt die XAD_U32-Instruktion für Mining. (Bild: AMD)
  • Vega weist einen High Bandwidth Cache Controller auf. (Bild: AMD)
  • Der HBCC arbeitet exklusiv ... (Bild: AMD)
  • ... oder inklusiv. (Bild: AMD)
  • Im Radeon-Treiber kann die Größe des Caches eingestellt werden. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Benchmark-Szene von Battlefield  (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de, Rechteinhaber: EA)
  • Benchmark-Szene von Dishonored 2 (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de, Rechteinhaber: Bethesda)
  • Benchmark-Szene von Doom (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de, Rechteinhaber: Bethesda)
  • Benchmark-Szene von Gears of War 4 (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de, Rechteinhaber: Microsoft)
  • Benchmark-Szene von CoD Infinite Warfare (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de, Rechteinhaber: Activision)
  • Die Vega 64 positioniert sich zwischen der Geforce GTX 1080 und der Ti-Version. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
Im Wattman gibt es drei Profile, die das Power Target ändern. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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Unter Last erreicht die AMD-Karte in 4K-UHD-Auflösung einen GPU-Takt von durchschnittlich 1.440 MHz. Die Frequenz wird durch die Temperatur limitiert, die bis auf 85 Grad Celsius steigt, und durch das Power Target von 220 Watt für den Chip. Da auch der Speicher und die Wandler mit in die Leistungsaufnahme hineinspielen, messen wir 280 bis 285 Watt. Eine ähnlich schnelle Geforce GTX 1080 gibt sich mit 110 Watt weniger zufrieden, selbst übertaktete Modelle erreichen keine 250 Watt. Die Radeon RX Vega 64 braucht damit so viel Energie wie Overclocking-Varianten der deutlich flotteren Geforce GTX 1080 Ti.

Leerlauf, 4KBF1 (4K, Ultra, D3D11)Doom (4K, Nightmare, Vulkan)
Radeon RX Vega 64 AC13,2 Watt284 Watt281 Watt
Radeon RX Vega 5613,3 Watt231 Watt229 Watt
Geforce GTX 1080 Ti FE11,2 Watt247 Watt252 Watt
Geforce GTX 1080 FE7,5 Watt175 Watt173 Watt
Geforce GTX 1070 FE7,1 Watt144 Watt148 Watt
Leistungsaufnahme der Radeon RX Vega 64 und Vega 56

Effizienz-Nachhilfe per BIOS und Wattman

Trotz der hohen Leistungsaufnahme empfinden wir den Lüfter angesichts von fast 300 Watt als nicht übermäßig laut, was der recht angenehmen Frequenz geschuldet ist. Wer es leiser möchte, muss Geschwindigkeit opfern: Im Treiber sind drei Wattman-Einstellungen verfügbar (Power Save, Balance, Turbo), die je nach BIOS die GPU-Power auf bis zu 150 Watt reduzieren. Die Karte nimmt unter Last dann 213 Watt auf und gibt in Battlefield 1 zehn Prozent weniger Bilder pro Sekunde aus. Offenbar hat AMD die Leistungsaufnahme schlicht nur deshalb so hochgetrieben, dass die Geforce GTX 1080 geschlagen wird.

Per Übertaktung konnten wir der Radeon RX Vega 64 zusätzliche 15 Prozent mehr fps entlocken. Mit eingestellten 1,7 GHz bei 1,2 Volt für die beiden höchsten P-States und einem Speichertakt von 2,1 GHz steigt die Leistungsaufnahme allerdings auf exorbitante 386 Watt. Obwohl der Lüfter mit voller Drehzahl läuft, drosselt die Karte bis auf 1.640 MHz.

Und damit auf zum Fazit!

 Es reicht für die GTX 1080Verfügbarkeit und Fazit 
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B.I.G 18. Aug 2017

Also so wie AMD ihre Karten aufbauen würde ich ehr sagen, wird offiziell nicht dafür...

PoorVega 16. Aug 2017

Das ist doch völlig Normal. Sieh dir mal die aktuellen AMD-Preise an. Völlig klar, dass...

ArcherV 16. Aug 2017

Das ist vollkommen richtig.

Compufreak345 16. Aug 2017

Eine Diskussion mit einer Beleidigung zu beenden ist immer super und zeugt von geistiger...

otraupe 15. Aug 2017

Leistungsfähig - ohne "er". Software läuft teils gar nicht auf Consumer-Cards. Wenn doch...


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