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Radeon RX 7000: Erster Blick auf die Radeon RX-7900-Serie

Wir zeigen die beiden AMD Grafikkarten mit RDNA3-Architektur und geben einen Ausblick auf den Verkaufsstart nächste Woche.
/ Martin Böckmann
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Frisch von AMD ins Homeoffice, die neuen Radeons sind angekommen und bereit zum Test. (Bild: Martin Böckmann/Golem.de)
Frisch von AMD ins Homeoffice, die neuen Radeons sind angekommen und bereit zum Test. Bild: Martin Böckmann/Golem.de

Da sind sie also: Die Radeon RX 7900 XTX mit 24 GB GDDR6 und die Radeon RX 7900 XT mit 20 GB GDDR6 sind bei uns in der Redaktion angekommen, so dass wir erste Fotos von den Karten präsentieren können. Wie von AMD angekündigt, ist der Formfaktor sehr ähnlich zur letzten Generation. Zwar ist das Design des Kühlers im direkten Vergleich in vielen Details verändert, die Abmessungen und der generelle Aufbau unterscheiden sich jedoch kaum.

Genau das hatte AMD bei der Präsentation der Karten als ein Ziel hervorgehoben. Die Grafikkarten sollen sich im gewohnten Gehäuse und mit dem bestehenden Netzteil betreiben lassen, sofern diese bereits vorher auf High-End-Grafikkarten ausgelegt waren. Mit rund 300 Watt bei der Radeon RX 7900 XT und 355 Watt bei der Radeon RX 7900 XTX bleibt man bei den in den vergangenen Jahren für GPUs dieser Klasse üblichen Werten.

Beide Karten haben zwei Displayport-2.1-Anschlüsse , einen USB Typ-C sowie HDMI 2.1 und unterstützen darüber bis zu vier hochauflösende Displays gleichzeitig. Theoretisch ist mit den neuen Displayports sogar 8K-Auflösung mit 165 Hz möglich. Passende Bildschirme gibt es bisher nicht, wobei AMD gemeinsam mit Monitorherstellern erste Modelle auf der CES 2023 zeigen will. Golem.de wird ebenfalls vor Ort sein und sich sicher das eine oder andere Modell ansehen können.

Beim Stromanschluss geht AMD erprobte Wege

Strom bekommen die Karten über zwei 8-Pin-Molex Anschlüsse, die bereits seit mehr als 15 Jahren für GPUs genutzt werden. AMD hat sich gegen einen Umstieg auf 12VHPW entschieden, mutmaßlich um die Kompatibilität zu bestehenden Netzteilen zu erhöhen. Ein falsches Einstecken, was Nvidia als Ursache für einige Defekte angibt, ist bei den älteren Molex-Steckern schwieriger, da diese tiefer im Anschluss stecken und deutlicher einrasten.

AMD sieht die Karten in direkter Konkurrenz zu Nvidias Geforce RTX 4080 sowie sämtlichen Nvidia-GPUs der Vorgängergeneration. Die schnellere Nvidia Geforce RTX 4090 erwähnt AMD bisher nicht, allerdings kostet diese auch deutlich mehr. Von 1.000 US-Dollar ausgehend, lassen sich für das Topmodell Preise ab etwa 1.300 Euro erwarten, offiziell ist hier aber noch nichts bekannt.


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